Zukunft von Full Tilt weiterhin ungewiss

Nach den Geschehnissen rund um den Black Friday, hat insbesondere ein Unternehmen es schwer sich wieder aufzurappeln: hierbei geht es um Full Tilt Poker.

Das vorher marktführende Unternehmen ist nun auf der Suche nach Investoren, da nun die finanziellen Löcher, die durch den Black Friday entstanden sind, nicht gestopft werden können. Die Investoren fragen sich natürlich, ob es sich lohnt ein Unternehmen mit solch einem Imageschaden und mit den bisherigen finanziellen Einbußen zu unterstützen.

Neusten Meldungen zu Folge wird Full Tilt Poker im Folgenden unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu den Vorkommnissen befragt. Diese Entscheidung wurde kürzlich durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) getroffen. Durch diese Befragung, die nun hinter geschlossenen Türen stattfinden wird, sind die Investoren und die Branchenkenner verunsichert, was die Zukunft des Unternehmens betrifft. Die Unsicherheit der Investoren könnte sich daraufhin negativ für das Unternehmen Full Tilt auswirken, da es passieren kann, dass Investoren abspringen und das Unternehmen nicht länger oder gar nicht erst unterstützen wollen.

Das Unternehmen Full Tilt betrieb die weltweit zweitgrößte Webseite für Online-Poker. Seit dem Black Friday ist diese geschlossen und das Unternehmen steht kurz vor der Pleite. Branchenkenner befürchten viele Klagen von Kunden, die das Unternehmen in Schulden, die die Millionenhöhe erreichen werden, treiben könnten. Aus diesen Gründen muss es von den möglichen Investoren nicht zuletzt genau überlegt werden, inwieweit sie hinter einer Investition für das Unternehmen stehen können.

Die nächsten Schritte müssen genau geplant werden und insgesamt müssen alle Beteiligten überdenken, ob die Marke Full Tilt nicht besser vom Pokermarkt fern bleiben würde. Für manche Investoren scheint die Aussicht auf das Herausbringen einer neuer Marke sinnvoller, anstatt der Unterstützung einer Marke mit so großen Wunden an Image und Finanzen.

Um wen es bei den Investoren überhaupt geht, ist bisher noch nicht bekannt gegeben worden. Es kursieren einige Gerüchte, wie auch über den Zusammenschluss verschiedener Investoren, die aus Europa kommen und Full Tilt unterstützen möchten. Weitere Gerüchte gibt es über eine eventuelle Zusammenarbeit mit Harrahs, welche wohl die Unterstützung des Unternehmens befürworten. Bisher wurden jedoch keine dieser Meldungen öffentlich bestätigt.
Die ehemaligen Kunden von Full Tilt befinden sich immer noch in der Warteschleife.

Was mit dem Unternehmen passiert und ob es überhaupt wieder zahlungsfähig wird, steht jetzt noch in den Sternen. Viele Kunden haben durch den Lizenzentzug und die Schließung von Full Tilt eine Menge Geld verloren, welches sie sich durch Zahlungen von dem Unternehmen oder von Investoren zurück erhoffen. Auf diese Zahlungen müssen die Kunden zumindest vorerst in jedem Fall noch warten. Das einzig Positive für die ehemaligen Kunden von Full Tilt ist, dass es nun einige Webseiten gibt, auf denen alternativ gespielt werden kann.

Vor allen Dingen gibt es andere Unternehmen, wie William Hill zum Beispiel, die sich zur rechten Zeit vom amerikanischen Markt zurückzogen, daher nun keine juristischen Probleme haben und den Kunden daher ein hohes Maß an Sicherheit bieten können. Weitere Netzwerke wie iPoker legten ein ähnliches Verhalten wie William Hill an den Tag und bieten ihren Kunden eine sichere Plattform, wo der Poker Spielspaß genossen werden kann.

geschrieben am 09.08.2011 von Tanja Eberhardt


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