YouTube-Video löst 888 Skandal aus

In den letzten beiden Wochen sorgte ein Video auf der Video-Plattform Youtube für einiges an Aufsehen, denn dort soll ein echter Skandal auf der Pokerseite 888 Poker aufgedeckt worden sein.

Das Video - eingestellt vom User DasGoe1 - zeigt die Pokersoftware von 888 und dazu der deutschsprachige Kommentar des empörten Spielers. Er verfolgt anhand seiner Match-History sein Spiel bei einem Tournament an mehreren Tischen und weist dabei auf einen wirklich seltsamen Effekt hin: Vor einer Pause des Turniers hat der Spieler nur etwas über 75 tausend Chips.

Dann geht es in die Pause des Tournaments, Tische werden zusammengelegt und als dann weitergespielt wird, geht der besagte Spieler statt mit 75 tausend Chips mit 175 tausend Chips wieder ins Spiel. Nach eigener Aussage hat dieser DasGoe1 es zunächst für einen Fehler gehalten, der auf die grafische Ausgabe der Software zurückzuführen ist, aber tatsächlich konnte er indem Tournament weiterhin mit den vollen 175 tausend Chips spielen.

Er hatte also über die Pause einfach so 100 tausend Chips dazubekommen. Nach überprüfung der gesamten Chipzahl die im Tournament gespielt wurde stellte DasGoe1 auch fest, dass niemanden anderes diese 100 tausend Chips fehlten, sondern sie aus dem Nichts auf seinen Stack addiert wurden.

Für den YouTube-User DasGoe1 war dies ein ausgewachsener Skandal und er hörte - laut eigener Aussage - mit Online Poker bei 888 auf. Die Kommentare unter dem Video waren dabei vielseitig. Viele verkündete laut, dass es sich dabei lediglich um einen Fake handeln würde. Das ist aber nicht der Fall, wie 888 nun selbst bestätigte.

Von dem Anbieter wurde ein offizielles Statement veröffentlicht, dass sie sich mit dem Video befasst haben und zugeben müssen, dass es echt sei. Eine ungünstige Konstellation von Event habe zu diesem Fehler in der Software geführt. "The technical issue was found, a fix was developed, and has been released to all our gaming versions, so such an incident could not re-occur", hieß es dort.

geschrieben am 26.09.2011 von Jessica Neumann


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