WSOP Event Nummer 32 - Jeffrey Papola holt sich Bracelet

Eines der begehrten goldenen Bracelets ging nun an Jeffrey Papola, der sich den Titel für das Event 32 der World Series of Poker 2010 holte.

Dabei handelte es sich um ein No-Limit Holdem/Six Handed, dass mit Buy-ins von 5000 Dollar angesetzt war. Insgesamt hatten sich 568 Spieler im Starterfeld des Turniers versammelt und Papola war einer davon. Nun hat er sie alle hinter sich gelassen und nimmt stattliche 667,433 Dollar mit nachhause.

Im Heads-ups stieß Jeffrey Papola auf Men Nguyen. Bei der letzten Hand des Finales ging Nguyen mit stattlichen zwei Millionen Chips All-In, nachdem Papola ein 320 tausend Chips-Raise gewagt hatte. Papola callte mit der deutlichen Chipleadschaft: er hatte insgesamt 6,5 Millionen Chips vor sich angesammelt.

Papola hielt nach dem All-In zwei Buben in die Kamera und Nguyen deckte eine Kombination Blatt-König und Blatt-10 auf. Die Gemeinschaftskarten brachte für beide nichts und somit ging das Bubenpärchen von Papola als Sieger hervor. Nguyen erhält für den zweiten Platz noch ein Preisgeld von 412,746 Dollar, aber verpasste damit die Chance auf sein zweites Bracelet.

Als das Turnier in den finalen tag ging, war noch Mark Radoja Chipleader gewesen. Er musste sich aber dennoch mit dem dritten Platz zufrieden geben und einem Preisgeld von 262.903 Dollar.

Ein anderer bekannter Name am Final Table war Erick Lindgren gewesen, der es bis zum sechsten Platz schaffte. Für ihn war die letzte Hand aufgenommen, als Nguyen gegen ihn All-In ging. Bruno Launais - der zu diesem Zeitpunkt noch seine Karten hielt - warf diese ab. (Er konnte somit noch etwas länger durchhalten und blieb letztlich auf dem vierten Platz und 173.595 Dollar Preisgeld hängen) Lindgren entschied aber nach einer Bedenkpause das All-In zu callen und deckte ein Paar aus Damen auf.

Kein schlechtes Blatt, aber Nguyen deckte zwei Könige auf. Die Gemeinschaftslarten brachten keine Rettung für Lindgren und musste sich mit dem 6. Platz und 83.303 Dollar Preisgeld zufrieden geben. Leider hatte es kein einziger deutscher Spieler auf einen der zwölf freien Plätze am Finalen Tages geschafft.


geschrieben am 24.06.2010 von Fabian Fehrmann


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