William Hill umbuhl österreichische Spieler

William Hill ist einer der ganz großen Namen im Bereich des Glückspiels, zumindest was den britischen Markt angeht. Bereits seit 1934 ist das Unternehmen tätig und sponsert diverse Events, wie den William Hill Poker Grand Prix. Inzwischen munkelt man, das Unternehmen hätte in Großbritannien bereits mehr Mitarbeiter als die Post.

Dass diese Angaben der Wahrheit entsprechend sollten, zeigen auch die Daten über ihre Umsätze: 1,2 Milliarden Euro Jahresverdienst machen William Hill zu einem der Spitzenreiter im europäischen Wettgeschäft. Nun buhlt das Traditionsunternehmen außerordentlich intensiv auf dem österreichischen Glücksspielmarkt um neue Anhänger.

Dabei werden scheinbar keine Kosten und Mühen gescheut, denn die Werbeflächen werden von William Hill in großen Umfang gemietet. Auch im Fernsehen ist das Unternehmen präsent. Der catchy Slogan dabei: "Wetten wie die Briten". Ausgesprochen werden diese Worte von niemanden anderes als John Cheese - seines Zeichens niemand anderes als der Star der urkomischen britischen Kult-Comedy "Monthy Python".

Dabei geht es vor allem um Sportwetten, die eine Spezialität des britischen Unternehmens darstellen. 100 verschiedene Wetten pro Spiel ermöglicht William Hill seinen Kunden; das lässt in vielen Lokalen einige Köpfe drehen.

Warum aber gerade Österreich? Experten sehen zunächst einen sehr offensichtlichen Grund: im Bereich der Gesetzeslage um das Glücksspiel in Österreich hat sich in allerjüngster Vergangenheit einiges getan. Der Markt wurde damit wieder attraktiver und macht sich auf die Alpenrepublik zu erobern. Weiter lehnen sich jene aus dem Fenster, die prognostizieren, William Hill will von Österreich aus einen Angriff auf den gesamten deutschsprachigen Markt wagen. Das ist aber vielleicht auch nicht zu weit hergeholt, da sich in Deutschland das Glücksspielmonopol ebenfalls im Umbruch befindet.

Dennoch; es muss sich erst noch zeigen, wie die Expansion in Österreich fruchten kann. Nicht zuletzt hat Bwin erst vor kurzen diesen Markt verlassen und ist nach London umgezogen, da das politische Klima dort zu "feindlich" sei. William Hill steht daher zunächst einmal eine Bewährungsprobe bevor.

geschrieben am 24.09.2010 von Jessica Neumann


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