Weltrekord im Dauerpokern schon wieder gebrochen?

Erst Anfang des Monats sorgte Phil Laak mit seinem waghalsigen Versuch für Schlagzeilen, den Weltrekord für die längste Pokersession zu brechen. Bei der World Series of Poker setzte er sich an einen Spieltisch und spielte bei einem 10/20 Dollar Turnier die längste und vermutlich anstrengenste Runde Poker seines bisherigen Lebens. Am Ende stoppte die Uhr bei 115 Stunden und das Ergebnis war deutlich: Weltrekord!

Aber nun ist schon wieder der Thron von Phil Unabomber Laak am wackeln. Eine handvoll Tiroler hatten sich nach der Bekanntgabe des neuen Weltrekords entschlossen, dass sie die Zeit des Pokerpros überbieten wollen. Drei von ihnen haben es nun möglicherweise geschafft und bekommen vielleicht die entsprechende Erwähnung im Guiness Buch.

Die österreicher die zu dem Rekordversuch antraten nennen sich dir Glorreichen Sieben: Rudolf Teichmann, Jens Tölle Julia Doetsch, Erich Grünwald, Nuran Karasu, Stephen Reischl und Thomas Wagermeier waren ihre Namen. In Kufstein begann die Session und schon nach 72 Stunden dünnte sich die Gruppe aus. Wagermeier legte die Karten ab und ging ins Bett.
Ihm folgte Doetsch satte 35 Stunden später. Relativ kurz darauf, als der Timer bei 115 Stunden angelangt war, gingen Teichmann und Grünwald aus dem Spiel und ließen die letzten drei Spieler am Tisch zurück.

Diese zogen es dann aber wirklich durch: Karasu, Tölle und Reichl blieben am Tisch bis die Uhr 135 Stunden zeigte. Erst dann stoppte der Zähler und der Rekord von Laak war um 20 Stunden überboten.

Tatsächlich hatte Laak damit gerechnet, dass sein Rekord nicht allzu lange halten würde. Sicher hätte er aber nicht gedacht, noch im selben Monat wieder von Thron gestoßen zu werden. Entschieden ist dies aber noch nicht, denn noch ist die Prüfung durch die Redaktion des Guiness Buch der Rekorde nicht beendet.

Um dort einen Eintrag zu bekommen, sind strenge Regeln zu erfüllen. Phil Laak verließ bei seinem Rekordversuch nur für 5 Minuten pro Stunde den Spieltisch um auf Toilette zu gehen oder Yogaübungen zu machen. Ob die Glorreichen Sieben sich bei ihrem Versuch an alle Vorgaben gehalten haben, gilt es noch zu prüfen.

geschrieben am 29.06.2010 von Jessica Neumann


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