Weitere Poker-Domains werden beschlagnahmt

Da hat die internationale Pokerszene den Schock nach dem Black Friday of Poker noch nicht einmal ganz verdaut, da kommt schon der nächste Schlag gegen die Online Poker Community. Etwa einen Monat nachdem einige große Namen des Marktes von den US-Behörden angegriffen wurden werden nun auch die Seiten Doylesroom und Bookmaker belangt.

Dazu kommen noch zahlreiche Domains, die Beschlagnahmt wurden und es wurden innerhalb dieser neuen Aktion auch drei Einzelpersonen angeklagt.Darüber hinaus kam es auch wieder zur Sperrung von verschiedensten Konten, die über die ganze Welt verteilt waren und Gelder mit fragwürdigen Ursprung beinhalteten. Das Volumen der damit sichergestellten Gelder soll sich auf über 33 Millionen Dollar belaufen - also eine Menge Kapital das nun still steht.

Geht man nun auf eine der betroffenen Seiten, kann man dort nachlesen, dass die Homeland Security Investigations die Sperrung vorgenommen hat. Offenbar sind die US-Behörden noch nicht damit fertig, ihre Verdächtigten dingfest zu machen. Denn auch bei den nun gesperrten Domains und deren Betreiber lautet die Anklage auf illegales Glücksspiel und Geldwäsche.

Inzwischen gibt es auch Informationen dazu, wie die Behörden der Anklage auf die Spur gekommen sein sollen: Laut der Zeitschrift Baltimore Sun habe man über ein Scheinunternehmen im Bereich des "payment processing business" den Markt unterlaufen und die schwarzen Schafe ausgespäht. Aktuell müssen sich die Unternehmen "ThrillX Systems Ltd." und das "K23 Financial Services" gegen die Vorwürfe der Behörden verteidigen - die Besitzer dieser Unternehmen sind die besagten drei Einzelpersonen, gegen die Anklage erhoben wurde.

Interessant ist dabei noch einmal zu erwähnen, dass vielleicht nicht ganz zufällig Doyle Brunsen, der Namensvater von DoylesRoom sich erst vor kurzen von diesem virtuellen Cardroom getrennt hat. Zum Zeitpunkt der Trennung wurde noch spekuliert, ob es technische Gründe dafür gegeben habe, aber im Licht der aktuellen Entwicklungen wirkt es eher wie ein Verlassen des sinkenden Schiffes.

geschrieben am 27.05.2011 von Fabian Fehrmann


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