Was ist los bei Full Tilt?

Das fragen sich in diesen Tagen mal wieder nicht nur die amerikanischen Spieler: was ist los bei Full Tilt? Denn die Kommunikation zwischen der gestürzten Internet-Plattform und ihren ehemaligen Spielern ist wieder an einem Tiefstpunkt angelangt.

Noch vor kurzen gab es wieder Hoffnung für die Spieler, die noch Geld bei Full Tilt auf ihrem Spielerkonto hatten. Der Chef der französischen Tapie-Gruppe hatte nämlich in der Presse bestätigt, dass die Verhandlungen mit Full Tilt erfolgreich gewesen seien.

Der optimistische Plan des Unternehmens soll sogar gewesen sein, die Seite bis zum Januar des kommenden Jahres wieder Online zu bringen. Dass das vielleicht sogar mehr als Optimistisch war, meinen die Beobachter der Szene, denn im Moment ist es wieder ausgesprochen ruhig geworden um diese Namen.

Interessante Informationen gibt es allerdings von Leuten wie Rafe Furst, Ray Bitar, Chris Ferguson und Howard Lederer. Sie sind alle samt Vorstände bei Full Tilt und sind nach den Ereignissen am 15 April diesen Jahres, die wie als Black Friday of Poker bezeichnen, so ziemlich untergetaucht. Bei der World Series of Poker war niemand von ihnen zu sehen und auch sonst waren Informationen Mangelware. Tatsächlich sollen sich einige der Herren auch von Full Tilt so sehr distanziert haben, dass man sie nichtmal für die Verhandlungen mit der Tapie-Gruppe auftreiben konnten. Alles sehr Ominös.

Nun haben aber die besagten Vorstände von Full Tilt ihre Verzichtserklärungen unterzeichnet und bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingereicht. Das heißt für das Gericht, dass Rafe Furst, Ray Bitar, Chris Ferguson und Howard Lederer die Zuständigkeit des Gerichts und die Anklage anerkennen. Allerdings kann man dabei auch zu einem gewissen Maß von einer Formalie sprechen.

Wer nun hofft, neue Infos von den Herren nach den Gerichtsterminen zu bekommen, liegt aber auch falsch. Durch das unterschreiben der Verzichtserklärungen muss keiner von ihnen persönlich bei den Verhandlungen erscheinen.

geschrieben am 18.11.2011 von Tanja Eberhardt


2018-07       2018-6       2018-5       2018-4       2018-3       2018-2       
2018-1       2017-12       2017-11       2017-10       2017-9       2017-8       
2017-7       2017-6       2017-5       2017-4       2017-3       2017-2       
2017-1       2016-12       2016-11       2016-10       2016-9       2016-8       
2016-7       2016-6       2016-5       2016-4       2016-3       2016-2       
2016-1       2015-12       2015-11       2015-10       2015-9       2015-8       
2015-7       2015-6       2015-5       2015-4       2015-3       2015-2       
2015-1       2014-12       2014-11       2014-10       2014-9       2014-8       
2014-7       2014-6       2014-5       2014-4       2014-3       2014-2       
2014-1       2013-12       2013-11       2013-10       2013-9       2013-8       
2013-7       2013-6       2013-5       2013-4       2013-3       2013-2       
2013-1       2012-12       2012-11       2012-10       2012-9       2012-8       
2012-7       2012-6       2012-5       2012-4       2012-3       2012-2       
2012-1       2011-12       2011-11       2011-10       2011-9       2011-8       
2011-7       2011-6       2011-5       2011-4       2011-3       2011-2       
2011-1       2010-12       2010-11       2010-10       2010-9       2010-8       
2010-7       2010-6       2010-5       2010-4       2010-3       2010-2       
2010-1       2009-12       2009-11       2009-10