Verurteilung im Fall Mehmet Hassan

Vor zwei Wochen erfolgte die Verurteilung im Fall "Deadly Honey Trap". Hierbei wurden Nicholas Chandler, 29, und Kyrron Jackson, 28 wegen des Mordes am Profizocker Mehmet Hassan schuldig gesprochen. Die Freundin von Jackson, Leonie Granger, 25, wurde wegen Totschlags verurteilt.

Den Verurteilten wurde eine lebenslange Haft von mindestens 36 Jahren auferlegt, Granger habe eine Haftstrafe von 16 Jahren hinter Gittern abzusitzen. Der Fall ereignete sich im März 2014, bei dem der Pokerprofi Mehmet Hassan, 56, tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Vor Gericht wurde deutlich gemacht, dass die Tat erbarmungslos und voller Brutalität ausgeführt wurde, was die harte Strafe durch das Gericht rechtfertige.

Kurz nach der Tat gab Granger gegenüber den Ermittlern zu, dass sie an der Tat beteiligt gewesen sei. Der Plan sei es gewesen den Pokerspieler und dreifachen Vater auszurauben. Die Täterin habe nur aufgrund ihres Freundes bei der Tat mitgewirkt, so die Aussage von Granger. Bei der Tat hatte die Verurteilte nach einem Abendessen mit Hassan diesen wieder zurück zu seiner Wohnung in London gelockt.

Während der Taxifahrt, nachdem Hassan bei seiner Wohnung angekommen war, habe Granger mit ihren Komplizen telefoniert und über das Geld geredet, welches sich in der Wohnung befinden müsse, so die Aussage des Taxifahrers. Hassan hatte zuvor erst bei einem Pokerspiel im Palm Beach Casino Club eine Summe in Höhe von 3000 Pfund gewonnen. Jackson und Chandler sollen dem Gericht zu Folge Hassan in seiner Wohnung mit Klebeband und einer Krawatte gefesselt und diese dann bis zum Tod geschlagen und getreten haben. Im Anschluss an die Tat machten die brutalen Verbrecher Fotos in einer anderen Location, auf denen die drei Verurteilten mit Geld um sich schmissen.

Der Anwalt der Mittäterin plädierte darauf, dass die Täterin nur aus Liebe zu ihrem Freund Jackson bei der Tat mitgewirkt habe. Auch sei Chandler durchaus überzeugend und charmant gewesen, was zu der Mittäterschaft geführt habe. Der Richter allerdings argumentierte dagegen und machte deutlich, dass das Verhalten der Verurteilten deutlich aufzeige, dass sie nach Vorsatz gehandelt habe. Allen drei Tätern wird große Brutalität vorgeworfen und ein Fünkchen Mitgefühl sei auch nach der Tat nicht zu erkennen gewesen.


geschrieben am 25.05.2015 von Tanja Eberhardt


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