Vanessa Hellebuyck gewinnt Event Nummer 22

Das Event Nummer 22 der World Series of Poker war das Ladies-Event des Turniers. In der Nacht vom Sonntag zum Montag dieser Woche ging der Final Table ins Heads-Up.

Trotz der großen Mehrheit an US-Amerikanerinnen am Final Table war das letzte Duell doch europäisch: Sidsel Boesen aus Dänemark traf bei ihren letzten Karten des Events auf Vanessa Hellebuyck aus Frankreich. Lange dauerte das Finale nicht; schon bei der siebenten Hand ging Sidsel Boesen All-In. Hellebuyck callte und deckte ein Pärchen Fünfen auf, dass ihr schließlich den Sieg brachte.

Vanessa Hellebuyck bekommt somit eines der goldenen Bracelets der WSOP und als ansehnliches Beiwerk ein Preisgeld von 192.132 Dollar. Es ist ihr erster großer Sieg und der ist beachtlich, denn sie musste sich gegen 1053 andere Teilnehmerinnen durchsetzen. Eigentlich ist es gar nicht korrekt nur Teilnehmerinnen zu schreiben, da darunter auch 6 Männer waren, von denen es aber keiner in die Geldränge schaffte.

Sidsel Boesen nahm für den zweiten Platz immernoch 118.897 Dollar mit nachhause. Sie war dabei natürlich nicht die erste, die Hellebuyck vom Tisch nahm. Davor musste Timmi Derosa das Feld räumen, als diese mit einer Herz-Dame und Herz-Bube-Kombination gegen Hellebuyck All-In ging. Die US-Amerikanerin hoffte auf ihre hohen Karten, aber das Board brachte nur bunte Zahlen und Hellebuyck ein Pärchen Siebenen. Derosa ging und nahm 74.389 Dollar mit sich.

Auch Allison Whalen nahm die Französin vom Tisch. Zwei Asse gegen zwei Zweier und Whalen blieben nur der vierte Platz mit 53.994 Dollar. Platz Nummer Fünf und damit 39.860 Dollar gingen ebenfalls an eine US-Amerikanerin: Kami Chisholm lief gegen ein gutes Blatt von Sidsel Boesen. Der sechste Platz des Events ging an Holly Hodge und somit nach Kanada. 29.880 Dollar waren das Preisgeld für diesen Rang.

Die Plätze 7 bis 9 gingen - in absteigender Reihenfolge - an die restlichen US-Amerikanerinnen des Final Tables: La Sengphet mit 22.728 Dollar, Bonnie Overfield mit 17.520 Dollar und Loren Watterworth, die mit dem kleinsten Chipcount an den Tisch ging und sich früh mit 13.688 Dollar verabschiedete.

geschrieben am 21.06.2010 von Fabian Fehrmann


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