Unsicherheiten bei der Regulierung von Online-Poker

Nicht nur die Meinungen sind gespalten, sondern offensichtlich auch die Bundesstaaten, in Bezug auf die Regulierung von Online-Poker. Angestrebt war die einheitliche Regulierung des Glücksspiels im ganzen Land, jedoch gibt es bisher nur einige wenige Bundesstaaten, die Online-Poker legalisiert haben, in anderen Teilen des Landes ist die Regulierung noch vollkommen unklar.

Der Chef der Wynn Resorts, Steve Wynn, äußerte sich in einem Interview über seine eigene Unsicherheit. Nach eigenen Angaben wisse er nicht wo er stehe. Die Regulierung im Land ist uneinheitlich, er selbst habe seinen Platz in dieser Struktur offensichtlich noch nicht gefunden.
Der Casinomogul Sheldon Adelson hat jedoch zu diesem Thema eine ganz eindeutige Meinung. Er macht deutlich, dass die Regulierung von Online Glücksspiel im Land grundsätzlich keinen Sinn mache. Für diese Aussage hat er gute Argumente, denn er machte deutlich, dass keine ausreichenden Kontrollen möglich seien und das Online Gambling dem Land dadurch in Zukunft nur schaden könnte, auch wenn es legal ist.

Auch der Besitzer der Las Vegas Sands Gruppe hat sich deutlich gegen die Regulierung von Online Poker ausgesprochen. Nicht nur die öffentliche Meinungsäußerung macht seinen Standpunkt sehr deutlich, auch die bereits erfolgte Gründung der Organisation mit dem Namen "Koalition zur Abschaffung von Internet-Gambling".

Bisher ist das Online Glücksspiel bereits in den Staaten New Jersey, Nevada und Delaware erlaubt und reguliert. In anderen Staaten wird bislang noch über eine eventuelle Einführung der Regulierung von Online-Poker diskutiert. Wynn scheint die Machenschaften der Online-Glücksspiel-Gegner eher mit Humor zu sehen. Er macht deutlich, dass er nicht glaube, dass das Vorhaben mit der Organisation von Adelson Früchte tragen könnte.

Weiterhin gibt er an, dass auch im Falle der Nicht-Regulierung von Online Poker, weiterhin viele Amerikaner dem beliebten Kartenspiel nachgehen werden, dann eben illegal und ohne Kontrolle. Auch wenn der Unternehmer noch keine Stellung bezogen hat, so ist er dennoch interessiert an den Geschehnissen und guckt sich die Diskussionen und Machenschaften derzeit in den USA mit Interesse an.

geschrieben am 13.01.2014 von Jessica Neumann


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