Ultimate Bet verliert drei Profi-Spieler

Ultimate Bet ist ein Anbieter für Online-Poker, der zwar auf der einen Seite einige der großen Namen der Pokerszene unter Vertrag hat, andererseits aber auch schon mit dem ein oder anderen Skandal zu kämpfen hatte. Für den Anbieter spielen so beispielsweise Phil Hellmuth und Annie Duke. Auch Scott Ian und Eric Baldwin spielen unter diesem Banner professionell. Aber alle dadurch auch etwas in dem Schatten gestanden, den die Skandale bei Ultimate Bet geworfen haben.

Denkwürdig ist dabei noch immer die Angelegenheit mit den Super-Usern, die im Jahr 2008 zahlreiche Spieler schwer zu denken gab und auch vielen einen deutlichen Einbruch im Online-Konto bei dem Anbieter einbrachte. Bis heute sind nicht alle Umstände geklärt und trotz einige halbherzige Versuche der Wiedergutmachung bei einzelnen Spielern, hat Ultimate Bet auch wenige Fortschritte gezeigt, wenn es um die Aufklärung der Angelegenheit ging. Bis heute haben die Spieler der Szene diese Sache nicht vergessen und im Hallraum dieses Skandales werden natürlich auch die neusten Schlagzeilen vernommen, die man von Seiten Ultimate Bet zu hören bekommt.

Bei dem Anbieter sind nämlich auf einen Streich gleich drei Spieler abgesprungen und gehen nun ihre Wege ohne diesen Sponsor. Einer davon ist Matt Graham, der bereits ein zweifacher Bracelet-Gewinner ist. Besonders gewichtig war dabei der Sieg beim Event 40 der World Series of Poker 2009 - dem Omaha Turnier. Ein anderer Spieler, der sich von Ultimate Bet losgesagt hat ist Billy Kopp, der unter dem Pseudonym Patrolman35 schon einige Online-Turniere cashen konnte. Unter seinen Live Turnieren war sein bisheriger Höhepunkt der 12 Platz bei dem Main Event der World Series of Poker im Jahr 2009.

Der dritte und vermutliche bekannteste Spieler unter den drei Profis, die Ultimate Bet nun den Rücken gekehrt haben, ist Michael Binger. Bereits einige Platzierungen in den World Poker Tourneen und der World Series of Poker der vergangenen Jahren brachten ihn ein Preisgeld von insgesamt 4,1 Millionen Dollar ein - und das sind selbstverständlich nur die Live-Turnier-Gewinne. Er war also ein wichtiges Aushängeschild für Ultimate Bet.

Von diesen Profis hat sich der skandaldurchsetzte Online-Anbieter im Guten getrennt - zumindest lassen das die öffentlichen Statements vermuten, in denen man den Spielern viel Erfolg wünscht. In einem gewissen Zwielicht erscheint das Ganze aus den genannten Gründen dennoch.

geschrieben am 04.11.2010 von Tanja Eberhardt


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