UB nimmt Prahlad Friedman unter Vertrag

Bei UB Poker scheint derzeit kräftig Bewegung im Spiel zu sein. Jedenfalls verändern sich unentwegt die Reihen des hauseigenen Pokerteams. Erst vor kurzen gaben Annie Duke und Phil Hellmuth ihr ausscheiden bei der skandalgebeutelten Seite bekannt.

Damit verlor UB zwei wichtige Zugpferde ihrer Werbekampagne. Kein Wunder dass sie nun etwas in die Trickkiste greifen mussten, um ein neues Gesicht anzuwerben um die freien Plätze wieder zu füllen. Das scheint nun vorerst gelungen zu sein und der Neuzugang im UB-Team ist Prahlad Friedman, der ab sofort unter diesem Logo spielen wird.

Für die meisten Beobachter der Szene kam diese Entwicklung aber nicht allzu überraschend. Wer die einschlägigen Foren und Twitteraccounts verfolgt, der konnte bereits ausschweifende Spekulationen darüber nachlesen, dass Friedman zu UB geht. Dass dieser Wechsel nun offiziell gemacht wurde, ist nur der letzte Strich unter der Rechnung, die viele schon gemacht hatten.

Friedman ist ein talentierter Pokerspieler aus den Staaten. Geboren wurde er 1978 in Los Angeles in Kalifornien. Was das Pokern angeht kann er schon einige nennenswerte Erfolge verbuchen. Im Jahr 2003 gewann er sein erstes goldenes Armband bei der World Series of Poker und kassierte dafür über 109 tausend Dollar. Seitdem hat er noch einige Male bei der WSOP gecasht und auch bei anderen Turnieren konnte er einiges an Preisgeldern mitnehmen. Bis 2010 hatte Friedman mit seinen Auftritten bei Live-Events allein schon etwa 2,3 Millionen Dollar an Preisgeldern angehäuft.

Das sind durchaus beeindruckende Daten, die man über den US-Amerikaner lesen kann. Es wird sich zeigen, wie gut er sich in den Reihen von UB Poker schlagen wird. Interessant sind aber seine Äußerungen gegenüber den Skandalen von UB, von denen damals auch er in Mitleidenschaft gezogen wurde: "I feel like they took care of me after the scandal. I feel like they didnt have to pay people back and they did. It was amazing to find out I was going to get a hunk of money back. I have a good relationship with their team and their management and I feel like this is a totally different UB than anything associated with the scandal." Hoffen wir mal, dass er damit Recht hat.

geschrieben am 14.01.2011 von Tanja Eberhardt


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