Tom Dwan und Greg Raymer sprechen über Full Tilt

An Meldungen und Gerüchten über die aktuellen Entwicklungen bei Full Tilt mangelt es in den vergangenen Wochen nun wirklich nicht. Echte und gesicherte Neuerungen sind darunter aber dennoch selten, denn wer sich besonders über die Angelegenheiten ausschweigt ist nach wie vor Full Tilt selbst. Nun haben sich einige bekannte Namen zu Wort gemeldet und ihre Meinung zur Lage geäußert.

Einer von ihnen ist Greg Raymer, der nirgendwo anders als bei dem US-Amerikanischen Fernsehsender CNN über die aktuellen Geschehnisse plauderte. Plaudern war es aber wirklich nur, was der 2004er WSOP-Sieger so erzählte. Neben einigen politischen Kommentaren zur Regulierung vom Glücksspiel in den Staaten (Greg Raymer ist dafür, was auch sonst?) sprach er vor allem über Chris Ferguson und Howard Lederer. Die beiden wurden erst kürzlich von der EPL für ihren Zusammenhang mit Full Tilt gerügt, Greg Raymer hält aber große Stücke auf sie und glaubt nicht, dass sie in betrügerische Aktivitäten verwickelt sein.

Weniger offiziell aber nicht minder zugänglich waren die Kommentare von Tom Dwan zur aktuellen Full Tilt Lage. Er wählte als Weg der Kommunikation eines der einschlägigen Pokerforen und findet dabei recht klare Worte. Er kann beispielsweise nicht verstehen, wie sich ein 500 Millionen Dollar schweres Unternehmen sich so herunter wirtschaften konnte.

Neben einigen Kommentaren zu den möglichen Investoren, die Full Tilt hatten retten wollen aber es doch nicht taten, sprach sich Dwan auch über seine eigenen Beweggründe, weshalb er Full Tilt zunächst treu geblieben war. Er hätte es egoistisch gefunden, wenn er einfach gegangen wäre. Stattdessen glaubte er an die Stärke des Managements; dass sie ihre Spieler auszahlen würden. Inzwischen scheint aber die schmerzhafte Wahrheit zu sein, dass dem nicht so ist.

Schließlich wiederholte er wieder seine Ankündigung, dass er gegenüber den Spielern eine Kompensation aus seinen Einnahmen durch die Promo-Tätigkeiten für Full Tilt zahlen würde, wenn das Unternehmen tatsächlich ihre Schulden nicht zurückzahlt. Das Ultimatum dafür ist aber großzügig - Ende des Jahres 2012.


geschrieben am 27.09.2011 von Jessica Neumann


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