Toby Lewis gewinnt EPT Vilamoura

Die European Poker Tour in Vilamoura ist beendet und er Sieger steht fest: Toby Lewis konnte sich gegen alle Konkurrenten durchsetzen und gewann Titel und die stattliche Summe von 467.835 Euro. Dabei schlug sich der junge Pokerspieler durchweg solide und schaffte es bereits mit den höchsten Chipcount an den Final Table. Dennoch zog sich dann diese letzte Schlacht zwischen den besten acht Spielern des Turniers hin.

Als erstes verließ der letzte Vertreter für Portugal den Spieltisch; Sergio Countinho musste sich mit dem achten Platz und etwas über 37 tausend Euro zufrieden geben. Dann musste der Niederländer Rob Hollink gehen, der von Teddy Sheringham vom Tisch genommen wurde. Bei der EPT Grand Final Season 1 hatte Hollink noch den Titel mit nachhause genommen, hier reichte es aber nur für die knapp 56 tausend Euro für den 7. Platz. Platz 6 ging an den dänischen Pokerstars-Spieler Frederick Jensen, der seine letzten Chips an Martin Jacobson abgab, bevor er seine 74 tausend Euro Preisgeld bekam.

In den Top 5 ging es dann recht schnell auch für den berühmten Fußballspieler Teddy Sheringham zu Ende, der ebenfalls Martin Jacobson zum Opfer viel. Seine Gewinnsumme belief sich auf 93 Tausend Euro. Jetzt hatte Jacobson erst richtig Blut geleckt und als nächstes hatte er eine All-In Situation gegen Sam Trickett. Dieser lag zunächst vorn mit einem Paar aus Zweien, aber das Board brachte Jacobson ein Paar aus Buben und auch Trickett war vom Tisch. Fast 140 tausend Euro bekam er aber für den vierten Platz.

Zuletzt vor dem Heads-Up schnappte sich Jacobson den US-Amerikaner Jason Lee. Auch hier brachte das Board ein Pärchen für Jacobson - diesmal Zehnen - welches Lee verwehrt blieb und so ging der Amerikaner mit einem Preisgeld von 186 tausend Euro aus dem Spiel.

Nachdem Toby Lewis nun also mit angesehen hatte, wie Jacobson den ganzen Tisch im Alleingang leergefegt hatte. Nun begann der Britte aber den Schweden zu bearbeiten und Lewis knöpfte Jacobson einen Pot nach dem nächsten ab. Zwar konnte sich der Schwede noch mal aufraffen, doch letztendlich kam es zur entscheidenden Hand: Jacobson ging All-In als ihm Flop und River bereits zwei Pärchen beschert hatten - 5er und 9er. Lewis callte und deckte ein Paar 5en auf, die ihn das Board bereits zum Set machten. Der River konnte an dieser Führung nichts mehr ändern und so ging der zweite Platz samt 298 tausend Euro an den Schweden.


geschrieben am 13.09.2010 von Tanja Eberhardt


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