Thomas Kremser unter Betrugsverdacht

Vielleicht ist es nichts weiter als ein böswillig gestreutes Gerücht, aber da es den anerkannten Pokerturnierleiter Thomas Kremser betrifft, schlägt es in diesen Tage dennoch hohe Wellen.

Der jahrelange Weggefährte der großen European Poker Tour steht nämlich derzeit unter Betrugsverdacht und soll in die Hinterziehung von Preisgeldern bei der großen Turnierreihe verwickelt gewesen sein.

Aber zunächst von vorn: Thomas Kremser stand mit seiner Firma TK Events der European Poker Tour sehr lange als Betreuer zur Seite und erarbeite für sich und das Unternehmen einen ausgesprochen guten Namen. Tatsächlich genießt besonders er einen souveränen und anerkannten Ruf.

Tatsächlich waren sogar zahlreiche Beobachter der Szene etwas enttäuscht, als sich im Mai diesen Jahres die Wege der European Poker Tour und von Thomas Kremser trennten. In einer Pressemitteilung hieß es damals, dass "die Zeit für neue Abenteuer gekommen sei und er sein Geschäftsmodell stärker an lizenzierte Casinobetreiber anpassen wolle."

Nun, Monate nach der Trennung, meldete sich eine bisher unbekannte Pokerseite zu Wort die angeblich die wahren Gründe hinter der Trennung von Kremser und der EPT wisse wolle. Es sei nämlich zu Unregelmäßigkeiten in der Verteilung der Preisgelder gekommen und Kremser sei aller Wahrscheinlichkeit nach darin verwickelt. Tatsächlich sind "Unregelmäßigkeiten in der Preisgeldverteilung" ein leicht machbarerer Vorwurf mit großer Wirkung.

Denn bei Turniere mit gigantischen Preispools wie der EPT ist es im Nachhinein schwer nachzuvollziehen, wenn vergleichsweise geringe Geldbeträge entwendet wurden. Selbst ein paar Tausender fallen da kaum auf. Auf der anderen Seite kann so ein Vorwurf schnell einen Ruf zerstören.

Die Theorie der besagten Pokerseite ist nun, dass es eben zu jenem Betrugsfällen kam und sich beide Seiten deshalb voneinander trennten, um die ganze Angelegenheit zu vertuschen und das Gesicht zu wahren. Die Quellen für diese Theorie ist aber nicht genauer benannt: ein "hochangesehene Spieler und Turnierberater" soll als Ursprung gedient haben, der aber anonym bleiben möchte. So kann man also durchaus skeptisch bleiben.

geschrieben am 12.08.2011 von Fabian Fehrmann


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