"The Mouth" kann nicht für Hunger-Wette bezahlen

Die Wette zwischen Ted Forrest und Mike Matusow - der auch bekannt ist unter dem Spitznamen "The Mouth" - während der letzte WSOP hat viel Schlagzeilen geschrieben. Im Mai diesen Jahres hatten die beiden nämlich bei einem gemeinsamen Essen darum gewettet, dass es Forrest nicht gelingen würde, innerhalb von zwei Monaten knapp 50 Pfund abzunehmen.

Keine leichte Aufgabe, denn der damals 188 Pfund schwere Forrest musste somit am 15. Juli auf 140 Pfund heruntergehungert sein, um diese Auflagen zu erfüllen. Beide willigten in diese Wette ein und die erhobenen Preisgelder waren durchaus stattlich: Forrest hätte 150 Tausend Dollar an Matusow zahlen müssen, wäre es ihm nicht gelungen. Für Forrest aber winkten ganze 2 Millionen Dollar für den Sieg in dieser Wette.

Mit solchen Dingen hatten die beiden schließlich auch Erfahrung. Bereits zuvor hatten die beiden eine ähnliche Wette eingegangen und damals musste Matusow sein Gewicht reduzieren. Aus Erfahrung konnte "The Mouth" daher witzeln, dass es für Forrest unmöglich sei, die Wette zu gewinnen, denn er würde eher sterben, als 50 Pfund in 2 Monaten abzunehmen.

Nun kam es wie es kam und am 15. Juli Stieg Forrest auf die Wage. Siehe da; er hatte 50 Pfund abgenommen. Sofort machte er sich damals auf den Weg zu dem schlafenden Matusow in seinem Hotelzimmer um ihn zu wecken und sein Geld einzufordern.

Und nun, was hört man von "The Mouth" ?
"Ich habe keine zwei Millionen. Ich bin die Wette nur eingegangen, weil ich sicher war, dass es physisch unmöglich ist, so etwas zu schaffen." Sagt er offen heraus. Als Angebot brachte er an, eine Ratenzahlung von 5000 Dollar pro Monat zu machen, aber bis er dann die 2 Millionen abgestottert hat, gehen Jahrzehnte ins Land. Forrest versucht aber ein Arrangement zu finden: "Er hat die Wette im letzten Jahr gewonnen, also sollte er mir in den nächsten zwei Monaten so viel bezahlen, wie er kann, und danach kümmern wir uns um ein Arrangement, das beide Seiten zufriedenstellt" kommentierte er die Situation.

Matusow sieht aber nochimmer eine weiter Möglichkeit, aus der Wette rauszukommen: "Ich könnte schon mal einen Batzen bezahlen, aber ich glaube, ich sollte erst sechs Monate warten, um zu sehen, ob er stirbt. Ich schätze die Chancen dafür auf 50:50. Er hat buchstäblich elf Tage gehungert und ist jeden Tag 16 Meilen gelaufen ... Er könnte einen Herzanfall bekommen."

geschrieben am 20.08.2010 von Jessica Neumann


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