Strip Poker Meisterschaft gingen an den Final Table

Während in Las Vegas derzeit die wohl größte und prestigeträchtigste Veranstaltung der Pokerwelt stattfindet, ging in diesen Tagen wohl eine der skurrilsten Entfaltungen des Kartenspiels zu Ende.

In Hamburg fand Ende Mai das Finale der Deutschen Strip Poker Meisterschaft statt und dort ließen einige auserwählte Pokerspieler nicht nur ihre Karten, sondern auch viel nackte Haut sehen. "Docks" heißt die Lokalität, wo nicht nur Chips, sondern auch Kleidungsstücke in den Pot geworfen werden. "Diese Art von Poker kann es nur bei uns geben." Sagt der Hausherr stolz: "Eine solche Nähe schafft nur Strip Poker, so etwas gibt es nur auf der Reeperbahn!"

Auch wenn die ganze Veranstaltung doch sehr skurril klingt - und es wird wohl auch niemand leugnen, dass es hier mehr um den Spass als um den großen Jackpot geht - wurde das Strip Poker Event doch sehr professionell aufgezogen. Vor dem Finale in Hamburg gab es schon drei Playoffs in drei großen Städten Deutschlands. Berlin, Köln und Dresden waren Schauplatz der Veranstaltungen.

Eigens für das Event entstand auch ein eigenes Regelwerk für das Strip Pokern. Die Spieler und Spielerinnen ist die Möglichkeit gegeben, zweimal während des Turniers neue Chips zu kaufen. Dafür müssen sie aber mit ihren Kleidungsstücken zahlen und so kann es schnell sein, dass man sich um das letzte Hemd spielt. Weiter geht es dann doch aber nicht, denn der Slip darf in jedem Fall anbehalten werden.

Die Sponsoren, die sich für Deutsche Strip Poker Meisterschaft gefunden haben, passen auch großartig in das Gesamtbild. Zum einen sind da die Magazine "Penthouse" und "Prinz", die sich an der Veranstaltung beteiligen. Auch ein "Social Nightlife Portal" ist mit am Start. Und letztendlich konnte man die große Marke BILLY BOY verpflichten.

Für den Gewinner winkt ein Ausflug nach Las Vegas. Zwei Personen dürfen dann mit einer privaten Stretchlimousine durch die Stadt der Casinos fahren und einen Helikopterrundflug genießen. Hoffentlich auch wieder mit Kleidern auf dem Leib.

geschrieben am 11.06.2010 von Tanja Eberhardt


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