Spieler verklagen Full Tilt

Für Full Tilt reißt die Linie der schlechten nachrichten scheinbar nicht ab. Während es in der vergangenen Wochenende mit der Lage der einstigen Branchen-Größe mit erschreckender Geschwindigkeit bergab ging, stehen nun die nächsten Klagen ins Haus. Diese betreffen aber nicht nur Full Tilt selbst, sondern sind sogar an das gesamte Team der Profi Spieler gerichtet, die unter diesem Label angestellt waren.

Die Klage stammt von einer Gruppe von Spielern, die ein Konto bei Full Tilt haben. Mit Namen wären das Nick Hammer, Steve Segal, Robin Houghdahl und Todd Terry. Letzterer ist wohl der größte Fisch unter diesen Spielern, denn er kann bereits einen stattliche Turniergewinn-Summe vorweisen: 1,8 Millionen Dollar.

Am 30. Juli verklagten diese Personen das Online Poker Unternehmen beim United States District Court for the Southern District of New York. Die Forderungen sind recht konkret zu nennen, denn sie wollen damit die Auszahlung der Gelder bewirken, die auf ihren Konten bei Full Tilt am 15. April eingefroren wurden.

Zusätzlich dazu soll Full Tilt auch Zinsen auf die Summen zahlen, welche die Spieler einfordern. Das alles ist festgehalten in der Klageschrift, die insgesamt 57 Seiten umfasst und sich auch auf die vorangegangenen Klagen gegen Full Tilt beruft. So stützt sich die Forderung der Spieler insbesondere auf den Vorwurf von Geldwäsche und Bankbetrug, die gegen Full Tilt erhoben wurde.

Interessant ist dabei auch, dass - wie oben bereits erwähnt - auch das Team an Pokerprofis hinter Full Tilt verklagt wurde. Dazu zählen absolute Größen der Branche wie Patrik Antonius, Gus Hansen, Erick Lindgren, Erik Seidel, Howard Lederer, Mike Matusow und natürlich Phil Ivey. Inwiefern diese wegen den Machenschaften ihres Labels belangt werden können, ist aber noch nicht abschätzbar.

Eines ist aber klar, das diese Klage die Lage von Full Tilt nicht gerade verbessern wird. Dabei suchen diese scheinbar immernoch händeringend um neue Investoren. Zwar gibt es zahlreiche Meldungen, dass Full Tilt bereits an eine Investorengruppe verkauft wurde, aber bestätigt wurde hier noch nichts.

geschrieben am 07.07.2011 von Fabian Fehrmann


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