Spiderman spielt illegal Poker

Tobey Maguire ist nicht nur ein ziemlich erfolgreicher Schauspieler - besonders berühmt wurde er in den vergangenen Jahren für seine Verkörperung von Spiderman - sondern offenbar auch ein recht guter Pokerspieler.

So soll er in dem Zeitraum zwischen 2006 und 2009 an einigen Pokerspielen in Beverly Hills teilgenommen haben, bei denen es um stattliche Sümmchen gegangen sein muss. Denn Tobey Maguire soll bei diesen Spielen insgesamt über 311 tausend Dollar erspielt haben.

Für den internationalen Filmstar ist dies wohl nicht viel mehr als ein nettes Taschengeld - vor allem, wenn man den Zeitraum von 3 Jahren bedenkt - aber für die Staatsanwaltschaft mehr als genug um gegen Tobey Maguire Anklage wegen illegalem Pokerspiel zu erheben. Und vielleicht bleibt es sogar nicht mal nur bei Spiderman, der sich vor dem Gesetz verantworten muss, sondern auch seine Schauspielerkollegen Ben Affleck, Matt Damon und Leonardo DiCaprio könnten belangt werden, denn auch sie waren wohl bei den besagten exklusiven Pokerpartien zugegen. Bisher wurden diese aber nicht angeklagt.

Was beinahe wie eine äußerst amüsante Werbeaktion mit ausgesprochen prominenten Namen klingt, könnte für Tobey Maguire durchaus mit einer Gefängnisstrafe enden. Theoretisch wären 6 Monate für so ein Delikt möglich, die Strafe dürfte aber deutlich milder ausfallen. Sein Anwalt vertritt bisher sowieso die Meinung, dass sein Mandant unschuldig sei und die Pokerrunden gar nicht illegal gewesen seien.

Ans Licht der Öffentlichkeit gekommen ist die ganze Geschichte über den Veranstalter dieser Pokersessions. Bradley Ruderman ist der Name des Organisators, der sich vor der Justiz vor allem als Fondmanager mit betrügerischem Hintergrund einen Namen machte. Sein Aufenhaltsort ist derzeit bereits ein Gefängnis in Texas, da er zu 10 Jahren Haft wegen einem vier Millionen Dollar Betrug verurteilt wurde.

Bisher streiten sich noch die Rechtexperten ob die wie ernst die Angelegenheit tatsächlich für die Filmstars werden kann. Die Meinungen gehen dabei natürlich deutlich auseinander, je nachdem, wen man fragt.

geschrieben am 01.07.2011 von Tanja Eberhardt


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