Skype-Kontakt versucht User-Passwort zu erschleichen

Gemeinhin gilt ja das Spielen von Online Poker bei etablierten Anbietern für sicher und man kann davon ausgehen, das man beim Echtgeldbusiness im Internet nicht zu jedem Zeitpunkt über den virtuellen Tisch gezogen werden könnte.

Dennoch gibt es immer wieder Beispiele von Schwarzen Schafen, die genau das mit den dreistesten Methoden versuchen. Eine der absurdesten versuche legte ein User eines einschlägigen Poker-Forums nun offen, als einen von ihm im Skype geführten Chat-Verlauf postete.

Darin wird er von einem Kontakt angeskypte, der sich als Mitarbeiter des Online Supports von PokerStars ausgab und darum bat, dass er ihm einige Fragen beantworten könne. Zwar schien der besagte Spieler etwas skeptisch dieser Ankündigung zu sein - seine erste Reaktion war "lol" zu schreiben - aber willigte schließlich ein, solange es schnell ginge, denn er würde gerade spielen.

Dann fragte der angebliche Mitarbeiter des Online Supports ob sich der Spieler am gleichen Tag noch von Deutschland aus, oder zumindest nicht von Zuhause aus in seinen Account eingeloggt hätte. Als der Spieler verneinte legte der angebliche PokerStars-Mitarbeiter richtig los, sprach von der Möglichkeit von gehackten Accounts und forderte den Spieler auf, ihm nach dem Spiel sein Passwort zu senden, damit die Angelegenheit "manuell" geprüft werden könnte.

Daraufhin war dem Spieler das Ganze natürlich zuviel und lehnte dankend ab. Er ließ sich auch nicht weiter von den Anweisungen des Angeblichen Online Support Mitarbeiters beeindrucken, der sogar damit drohte, ihn während der aktuellen Session zu blocken.

Es sollte natürlich selbstverständlich für jeden Spieler im Internet sein, dass man nicht einfach so an Skype-Kontakte sein Passwort rausgibt. Aber dieses Beispiel zeigt, wie dreist einige Gauner vorgehen, wenn sie einen schnellen Verdienst wittern. Der besagte Skype-User, der den Spieler belästigte war übrigens unter dem Namen whyivano angemeldet und soll aus Russland stammen. Wer diesem Namen über den Weg-Chatten sollte, sollte doppelte Vorsicht walten lassen.

geschrieben am 25.07.2011 von Tanja Eberhardt


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