Skandal um Pokerprofi Phil Ivey

Phil Ivey ist in der Pokerbranche ein bekannter Name. Besonders im Zusammenhang mit Full Tilt Poker ist der Name immer wieder aufgetaucht und der Pokerprofi galt als Aushängeschild für das Unternehmen. Seit dem Black Friday wurden verschiedene Skandale rund um die Firma Full Tilt aufgedeckt, was nun auch auf den Pokerprofi Ivey abfärbt: mit Negativschlagzeilen ist er derzeit in den Medien.

Der Skandal umfasst die Anschuldigung an Ivey, dass dieser dem Unternehmen Full Tilt den Informationen nach rund 6,2 Millionen Euro schulden solle. In der Vergangenheit fiel der von Full Tilt gesponsorte Pokerprofi dadurch auf, dass er sich insbesondere für die Kundschaft von Full Tilt einsetzte und sich für die schnelle Auszahlung der Gelder durch das Unternehmen stark machte.

Anfangs ging er sogar vor Gericht und klagte das Unternehmen an, welches den amerikanischen Spielern ihre Gelder nicht ausbezahlen wollte oder konnte. Nun wurde die Klage bereits wieder zurückgezogen, doch über die Gründe hierfür können nur Vermutungen angestellt werden.

Wenn man bedenkt, dass der Pokerprofi selber einen Teil der Gelder für sich hat, obwohl das Unternehmen mit eben diesen Geldern die Kunden ausbezahlen könnte, ist der Einsatz für die ehemaligen Kunden von Full Tilt von seiner Seite aus lächerlich. Im Rahmen dieses Skandals wurde außerdem bekannt, dass Full Tilt weiteren Pokerprofis mit Geldern ausgeholfen haben solle.

Unter anderem wurde der Name David Binyamine genannt, der angeblich dem Unternehmen auch noch ein sehenswertes Sümmchen schuldet. Die Geldtransfers zwischen Unternehmen und Pokerprofis werfen kein gutes Licht auf den ehemaligen Marktführer im Pokerbereich.

Vergleiche mit anderen Pokerwebseiten, wie zum Beispiel William Hill, zeigen deutlich, dass die Machenschaften in Bezug auf Geld bei Full Tilt ziemlich undurchsichtig sind. Geld wurde offensichtlich über Spieler hin und her geschoben, was vielleicht erklären kann, warum die amerikanischen Kunden immer noch keinen Cent ihres Geldes zurück erhalten haben.

William Hill hingegen verbürgt sich dafür, dass sie ihre Gelder nicht als Sponsoring für die Pokerprofis vergeben und im schlechtesten Fall, wie bei Full Tilt, nicht an ihre Kunden zurückzahlen könnten. Gerade in Bezug auf die Gelder ist William Hill für die Sicherheit bekannt, die die meisten der Kunden an erster Stelle an dem Anbieter zu schätzen wissen.

geschrieben am 08.09.2011 von Jessica Neumann


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