Sind die Karten im Bellagio markiert?

Das Bellagio Casino in Las Vegas gehört zu einen der bekanntesten Namen im Business und Poker gehört dort so zum Alltag wie das Bier in der Gastronomie.

Nun werden aber ausgerechnet gegenüber dem Bellagio Vorwürfe laut, das dort mit markierten Karten gespielt werden würde. Die Stimme die dabei am lautesten ruft ist die von Jimmy Fricke, der über seinen Account bei Twitter schwere Vorwürfe über die Qualität der Karten erhebt, die im Bellagio selbst bei großen Turnieren gespielt werden.

Wortwörtlich behauptet Fricke, dass jedes Ass in Bellagio markiert sei. Das soll er selbst bei Events mit großen Buy Ins - er nennt als Beispiel ein Turnier für 10 tausend Dollar - bereits die gezinkten Karten bemerkt haben. Obwohl er wohl schon öfters darauf hingewiesen habe, würde es wohl niemanden dort interessieren. Dabei will Fricke auch bereits wissen, woran es liegt, dass die Karten in so schlechtem Zustand sind: "They are all warped because of the way they are stored."

Ob nun die Lagerung alle Asse in einem Deck markieren kann, ist vielleicht fragwürdig, aber tatsächlich sind Karten im schlechten Zustand ein großes Problem bei Turnieren. Auch bei der World Series of Poker, die in diesem Jahr gegenüber des Bellagio im Rio stattfand, gab es in diesem bereich Problem.

Angeblich soll es nicht nur vorgekommen sein, dass einzelne Karten markiert waren, sondern es sollen sogar einzelne Karten gefehlt haben. In einem Turnier mit beträchtlichen Einsätzen kann das katastrophale Folgen haben - was tun, wenn der Gegner die Hole-Karten aufgrund einer Markierung kennt oder gar die Karte, die man zum Sieg braucht, im Deck fehlt?

Jimmy Fricke gibt selbst an, diese Umstände zu seinem Vorteil genutzt zu haben und dreiste Bluffs durchzog: "Screw this. I get into a pot where I know my opponent has the ace of spades after Ive told the table theyre all marked. I feel like a cheater. I pulled off a bluff in a spot Id never try it." Da sollte sich das Bellagio dann vielleicht doch ein paar neue Decks leisten.

geschrieben am 23.08.2011 von Tanja Eberhardt


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