Die Scott Shelley Story beim WSOPE Event Nr.3

Als gestern die letzten neun Spieler des dritten Events der World Series of Poker Europe an den Final Table gingen, war vor allem ein bekannter Name darunter: JP Kelly. Als drittbester Spieler am Tisch - was den Chipcount angeht - hatte er keine schlechten Chancen auf das dritte Bracelet in seiner bisher schon sehenswerten Karriere.

Man mutmaßte schon, er könnte vielleicht mit einem Sieg den Rekord für den jüngsten Spieler brechen, der drei der begehrten goldenen Armbänder sein eigen nennt. Aktueller Halter dieses Rekords ist dabei niemand anderes als Phil Ivey. Aber doch kam es ganz anders, denn obwohl es Kelly ins Heads-Up schaffte, schrammte er dann doch mit dem zweiten Platz an diesem Titel vorbei und ging mit einem Preisgeld von fast 83 tauend Pfund aus dem Spiel.

Und wer hat sich nun den Titel dieses Events geholt? Niemand geringeres als Scott Shelley. Wem dieser Name nichts sagt, der muss nun nicht an seinen Kenntnissen der Pokerszene zweifeln, denn als das Turnier mit seinen 582 starken Teilnehmerfeld startete, war Shelley nur einer von vielen unbekannten Nachwuchsspielern, die hier auf den großen Pokererfolg hofften. Auch am Final Table stach der junge Shelley kaum hervor; zwar war er mit seinen 148 tausend Chips noch im Mittelfeld der verbliebenen Spieler angesiedelt, doch hielt er damit nur ein Drittel der Chips des Chipleaders.

Am Final Table drehte der Nachwuchsspieler dann aber auf und verdoppelte. Am Ende fand er sich mit dem zwei Bracelet starken Titelverteidiger Kelly im Heads-Up. Und auch hier behielt Shelley die Nerven. Zwar hatte er eine gehörige Portion Glück auf seiner Seite, die einiges von Kellys Chips auf seine Seite des Tisches wandern ließ, doch überzeugte er auch oft genug mut grundsolidem bis ausgesprochen geschicktem Pokerspiel.


geschrieben am 29.09.2010 von Fabian Fehrmann


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