Schutz vor Internetgefahren: Das A und O beim Online-Poker

Mit dem Pokerspiel gehen stets auch Falschspieler und Versuche zum Betrug einher. Wenn eine Menge Geld im Mittelpunkt steht, dann sind Kriminelle und Hacker stets in der Nähe.

Aus diesem Grund muss man den individuellen Rechner und die Daten unter einen optimalen Schutz stellen. In der ära der Technologie sind PCs, das World Wide Web und Mobiltelefone für junge Leute nichts Neues mehr. Beinahe jeder hat einen tragbaren Rechner oder ein Gerät für Unterwegs und hat damit auch Zugriff zum Internet, wenn er unterwegs ist.

Dieser Trends ist aber auch nicht ungefährlich, da Hacker eine neue Angriffsfläche bekommen. Sie produzieren immer neue Viren und plagen die Nutzer damit. Sie greifen bevorzugt Unternehmen an, bei dem Geld im Mittelpunkt steht, wie die Zahlungsmöglichkeiten im Netz wie "PayPal", "Moneybookers" und auch Pokerportale gehören dazu. Ein guter Schutz bringt eine Menge Dinge mit. Wichtig hierbei ist auch das Betriebssystem.

Die Benutzer des "Mac"- Betriebssystem haben einen guten Schutz, wenn sie dazu nun einen Scanner für Viren haben. Grund dafür ist, dass dieses OS seine Grundlage auf "Unix Kernel" hat, das sehr sicher und sehr alt ist. Dieses Programm befasst sich mit den prinzipiellen Features des Systems und bildet einen Verbindungspunkt zwischen Soft- und Hardware. "Windows Phone7" und auch "iOS" stellen einen guten Schutz dar.

Bei den Betriebssystemen von "Windows" und "Android" ist dies ganz anders, weil sie die meistgenutzten Systeme und somit auch die am meisten bedrohten sind. Hacker wissen genau um die Schwachstellen und können so viel Schaden verursachen, da das erstgenannte OS von vielen Firmen gebraucht wird. "Android" wird besonders gerne für "Smartphones" verwendet und bringt auch einen unzureichenden Schutz mit, was daran liegt, dass Anwendungen und Programme auf zahlreiche Daten und Features zugreifen.

Sie operieren meist im Hintergrund, nutzen Kontakte und schicken ohne Kenntnis des Nutzers Nachrichten ab. Um das OS immer aktuell zu halten, ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen Aktualisierungen durchzuführen, damit Lücken bei der Sicherheit gestopft werden. Zudem sollte man auch private und relevante Daten nicht auf dem Mobiltelefon hinterlegen und auch die Tastensperre aktivieren.

Hilfreich ist auch, wenn man Anwendungen nur dann downloadet, wenn die Quelle seriös ist. Außerdem ist es sinnvoll, sich die Anfragen des Zugriffs der Anwendungen genauer anzusehen, denn ein Spiel benötigt weder Zugang zu Kontakten und SMS. Man sollte auch die Anzeige der Batterie im Auge behalten. Wird im Ruhemodus eine Menge Energie verwendet, dann kann dies darauf hindeuten, dass im Hintergrund etwas heruntergeladen oder aktualisiert wird.

Doch wie ist es um die Sicherheit beim virtuellen Pokerspiel bestellt? Allgemein verwenden die Betreiber eine Menge Geld dafür, um die Nutzer so gut wie möglich zu sichern. Codierungen und die Sicherheit beim Zugang erfüllen diese Kriterien. Beim Kartenmischen nutzt man ausgefuchste Generatoren von Zufallszahlen, auch "RNGs" genannt. Zum Einen geht es um den Ruf der Pokerportale und zum Anderen müssen sie für einen Schaden aufkommen.

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kontos geknackt werden. Auch an Spitzenspielern wie Herr Negreanu geht dieser Kelch nicht vorüber. Zu Beginn dieses Jahres fand ein Hacker das Passwort den Pokerspielers heraus. Danach ging der Hacker an die Tische für die "High Stakes" und verzockte ein paar tausend Dollar. Man konnte später ermitteln, dass der Täter das Konto des Pokerspielers geknackt hatte und dann auf seinen Account zugreifen konnte. Die Moral von der Geschichte ist, dass man nie die gleichen Passwörter für unterschiedliche Konten verwenden sollte.




Es ist sinnvoll, ungewöhnliche Zugangsdaten zu wählen, die nicht mit Poker in Zusammenhang stehen. Besonders sicher sind Passwörter mit 14 Stellen, die sich aus Buchstaben, Zahlen und auch Sonderzeichen zusammensetzen. Hat das entsprechende Portal ein Extrainstrument zur Sicherheit, wie einen "RSA Token"; dann sollte man von diesem Gebrauch machen.

Es ist auch sinnvoll, für jedes relevante Konto wie für Kreditkarten, "Moneybookers" oder auch Portale eine separate Mailadresse zu nutzen. Man sollte zudem anderen Personen keinen Zugang zum PC bieten und Programme wie beispielsweise "TeamViewer" streichen, denn damit haben andere Personen einen Zugriff. Eine gutes Antivirenprogramm wie "Kaspersky" oder "Norton" ist ebenfalls unverzichtbar; dieses sollte stets aktualisiert werden.

Es ist auch wichtig, keine Mails oder Links aufzumachen, welche von nicht bekannten Quellen kommen. Dies könnte auch ein Versuch von "Phishing" sein. Dies ist ein Versuch, mit gefakten Mails und Internetadressen Nutzerdaten zu bekommen und diesen zu schaden.

Spielt man Poker auf professionelle Weise, dann ist es sinnvoll, einen Rechner zu nutzen, der nur für das Pokerspiel genutzt wird und der keine Programme wie "Outlook" oder "Skype" hat, die Internet brauchen. Im Netz findet man keine 100prozentige Sicherheit, doch die Gefahr kann auf jeden Fall begrenzt werden.

Hierbei sollte man seinen Verstand gebrauchen, denn egal wie sehr der PC auch geschützt ist, beim Herunterladen von Programmen oder von Dateien sollte man behutsam umgehen.

Befolgt man diese Ratschläge, dann gibt es keine bösen überraschungen mehr und man kann das Spiel in vollen Zügen genießen.

geschrieben am 25.07.2012 von Tanja Eberhardt


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