Schlechte Zeiten für Full Tilt

Wie es scheint ist das Jahr 2011 bisher kein Segen für das Unternehmen Full Tilt Poker gewesen. Zuerst der Black Friday, aufgrund dessen es zu Schließung der Pokerseite kam, der zu Unsicherheiten bei den Kunden führte und durch den jetzt im Nachhinein fast die Hälfte des Traffics auf der Seite eingebüßt wurde.

Zudem kommt noch hinzu, dass die schlecht laufenden Geschäfte Partnern mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet Anlass gab, sich von den Verträgen zurückzuziehen. So auch einer der wichtigsten Geschäftspartner von Full Tilt: Poker News. Das Partnerunternehmen zog sich von dem gemeinsamen Affiliate-Programm mit Full Tilt zurück.

Auf der Webseite PokerScout wird in regelmäßigen Abständen verzeichnet, wie viel Traffic die wichtigsten Seiten verzeichnen. Bei Full Tilt ist seit dem Black Friday der Spielbetrieb um die Hälfte zurückgegangen. Anhand der Aufstellung kann abgelesen werden, wie der Traffic bei der Konkurrenz aussieht. Auch PokerStars, die größte Konkurrenz des Unternehmens, war vom Black Friday betroffen und verzeichnete kurz nach den Ereignissen einen Betriebsrückganz von rund 25 Prozent.

Da jedoch das Unternehmen schneller als Full Tilt Poker die Auszahlungen an die Kunden vornehmen konnte, stoppte der Rückgang des Traffics, so dass zusammengerechnet insgesamt nur ein Rückgang von 28 Prozent zu verzeichnen ist, ein Viertel weniger als bei Full Tilt Poker. Am schlimmsten betroffen vom Traffic Rückgang ist das Unternehmen Cereus Network. Mit einem Rückgang von 96 Prozent hat der weitere Betrieb schon jetzt fast keinen Sinn mehr.

Da die Zusammenarbeit von Seiten von Poker News gekündigt wurde, wird für Full Tilt die Zukunft auch besonders hart werden. Durch das Affiliate-Programm, welches zwischen den Unternehmen bestand, hatte Full Tilt Poker einen guten Partner, mit dem die Kundengewinnung einfacher gemacht wurde. Poker News wendete sich in dieser Hinsicht von Full Tilt ab, weil sie laut eigener Aussage nicht mehr ausreichend Vertrauen in die Webseite haben und daher dort keine Kunden hin vermitteln können. Dies würde ihrer Einstellung wiedersprechen.

geschrieben am 16.06.2011 von Jessica Neumann


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