Poker schreibt Geschichte

In der heutigen Zeit gilt Poker als eines der beliebtesten Kartenspiele im Glücksspielbereich Europas. Das Spiel selber hat einen schnellen Auftrieb erfahren, immer mehr begeisterte Menschen, deren Begeisterung sich bis heute durchgezogen hat.

Trotz der Beliebtheit kennen viele die Anfänge des Pokerspiels nicht, welche hier dargelegt werden sollen. In Europa gibt es verschiedene Pokerturniere, die in der Szene berühmt und beliebt sind. Neben den bekanntesten Turnieren, wie der EPT, gibt es auch Turniere die in den jeweiligen Ländern Europas ausgetragen werden. Auch im Online Bereich hat Poker große Schritte gemacht und es gibt verschiedene Plattformen, wo die Fans das beliebte Spiel genießen können.

Europa hat im Laufe der Zeit einige erfolgreiche Spieler hervor gebracht. Die ersten bekannten Namen aus Europa kommen aus Groß Britannien, wo David Devilfish Ulliot und der Hendon Mob zwei der bekanntesten Spieler sind, die die Szene schon in ihren Anfängen kennenlernen durften.

Die Spieler aus Skandinavien, die dann berühmt wurden heißen Patrik Antonius und Gus Hansen, die nicht zuletzt wegen ihrer aggressiven Spieltechnik bekannt wurden. In den letzten Jahren machten Spieler aus dem osteuropäischen Bereich sich in der Pokerwelt einen Namen. Unter den Spielern zählen Yevgeniy Timoshenko und Alex Kravchenko zu den bekanntesten in der Pokerwelt.

Europa spielt in der Geschichte des Pokers eine wichtige Rolle. Gerüchten zu Folge erhielt das Spiel seinen Namen von dem französischen Wort "poque". Das Pokerspiel in seiner ursprünglichen Form wurde mit Hilfe der Kolonialisierung über den Atlantik gebracht, doch genaue Informationen zu dem Ursprungsland des Pokers gibt es bis heute nicht. Der Bluff, welcher ein bekannter Begriff in der Pokerwelt ist, existierte lau verschiedener Angaben jedoch schon zu Zeiten der Renaissance in Frankreich.

Im Laufe der Zeit und der Verbreitung des Spiels wurden daran einige änderungen vorgenommen. In den frühen 70er Jahren wurde nicht nur das Texas Holdem Poker immer beliebter und berühmter, sondern auch bekannte Größen versuchten und schafften es mit Hilfe der World Series of Poker das Spiel auf der ganzen Welt bekannt zu machen.

Mit den 80er Jahren wurde das Pokerspiel in Europa wieder unter die Leute gebracht. Anfangs jedoch wurde das Kartenspiel in der Glücksspielecke zugeordnet und diese wiederum wurde oft mit Kriminalität und Rotlichtmillieu gleichgesetzt. Erst Ende der 90er Jahre bekam das Spiel ein anderes Flair in Europa und schaffte es überall bei der Bevölkerung beliebter und beliebter zu werden. Der Schlechte Ruf war damit vergessen.

Die Begeisterung der Masse an dem Spiel war mit Fans von Sportveranstaltungen gleichzusetzen. Das Zuschauen allein erfüllte und erfüllt noch heute viele Menschen mit Spannung und Aufregung. Im Jahre 2003 wurde es um das Pokerspiel im Live-Bereich etwas ruhiger, da die Online-Szene auflebte. Durch das zunehmende Interesse allgemein und vor allen Dingen am amerikanischen Markt erlebte Party Poker eine aufstrebende Karriere zum führenden Online Pokerraum der ganzen Welt.

In 2006 schränkte die Gesetzgebung in Amerika das dortige Pokerangebot ein, weshalb Europa in dieser Hinsicht wieder populärer wurde. 2008 wurde nach dem enormen Bekanntheitsanstieg von Poker in Europa das erste Mal der Main Event der WSOP von Peter Eastgate gewonnen. Die Entwicklung des Spiels in Europa sowie im Online Bereich schien in diesen Jahren unaufhaltsam.

Noch heute erfreut sich das Pokerspiel in Europa enormer Beliebtheit. Auch Länder wie Indien und Ostasien versuchen dort mitzuziehen, doch bisher ist Europa eindeutig auf dem Vormarsch. Leider ist die Gesetzgebung nicht in allen Europäischen Ländern so liberal dem Poker gegenüber wie in Groß Britannien.

In Deutschland zum Beispiel ist das Durchführen von Turnieren derzeit noch illegal. In Russland ist das Glücksspiel verboten und in Italien und Frankreich herrschen strenge Regelungen beim Thema Glücksspiel. Trotzdem ist Europa eine führende Kraft in der Entwicklung des Pokers.

geschrieben am 15.09.2011 von Tanja Eberhardt


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