Poker-Pro Carter Gill von WSOP gesperrt

In Las Vegas tobt nun das Main Event der World Series of Poker, aber einer der Spieler, die sich am Starttag recht gut behaupten konnte, ist nicht mehr mit dabei. Die Rede ist von Carter Gill, denn dessen Stack wurde am Tag 2a einfach weggeblindet.

Der Grund dafür ist recht einfach; Carter Gill wurde aus dem Rio All Suite Hotel & Casino geworfen und bekam dazu noch Hausverbot in Caesars Casinos. Zu seinem ärger ist er damit eben auch von den dort stattfindenden Pokerevents ausgeschlossen und musste seine Chancen bei dem WSOP Main Event also aufgeben.

Weshalb Carter Gill allerdings aus dem Rio geworfen wurde und was hinter der ganzen Sperrung steckt, darüber ist ausgesprochen wenig bekannt. Wie in solchen Fällen üblich gibt es aber zahlreiche Gerüchte und Spekulationen, die von Twittermeldungen des Poker Pros ordentlich angefeuert werden. So hat sich Carter Gill wohl darüber ausgelassen, dass die Caesars-Leitung hier seine Autorität und ihr Hausrecht ausnutzen würde.

Andere Beobachter der Szene wollen wissen, das es wohl ernstzunehmenden ärger im Rio gab. Das geschah allerdings nicht an einem der Pokertische, sondern im Hotelzimmer. Dort soll es ärger zwischen Carter Gill und dessen Freundin gegeben haben, was darin endete, dass die Kleider der Frau mit hohem bogen aus dem Fenster des Hotels flogen. Da kann man dann schon verstehen, warum die Hotelleitung bei einem solchen verhalten eingeschritten ist. Ob das allerdings reicht, dem Pokerpro Hausverbot zu erteilen, ist fraglich. Diese These wird unterstützt von der Spekulation, dass Carter Gills Freundin gute Beziehungen zur Casino Sicherheit pflegen soll.

Allgemein gibt es aber wenig Mitleidsbekundungen gegenüber Carter, denn dieser ist schon öfters durch etwas ungehobeltes Verhalten aufgefallen. Nicht nur kam er schon wegen betrunkenem Autofahrens mit der Justiz in Konflikt, sondern wurde auch schon bei anderen Turnieren ausgeschlossen. Daher sind die Beobachter hier eher gegen den Angeklagten gestimmt.

geschrieben am 15.07.2011 von Jessica Neumann


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