Nominierungen für die Poker Hall of Fame laufen

Lange haben die Pokerfans der Welt nicht mehr Zeit, um für ihren favorisierten Pokerpro zu voten. Seit einer Weile laufen nämlich nun schon die Wahlen für die Nominierten zu der berühmten Poker Hall of Fame. Wer der Meinung ist, dass sein persönlicher Favorit in diese Reigen der Poker-Götter aufgenommen werden soll, der muss auf die offizielle Webseite der World Series of Poker gehen. Dort kann man noch bis zum Ende diesen Monats den Namen seines Favoriten abgeben.

Bisher gab es wohl schon über 200 eingesendete Namen, die für die Hall of Fame von den Pokerfans aus der ganzen Welt nominiert wurden. Aber nur zehn davon werden es in die letzte Ausscheidung schaffen; und das werden natürlich jene Namen sein, die am häufigsten eingereicht wurden. Am ersten September sollen diese 10 Pokerspieler bekannt gegeben werden.

Wer bisher vorne liegt, ist natürlich bis jetzt noch ein Geheimnis. Die beliebtesten Spieler der vergangenen Nominierungen waren natürlich Berühmtheiten der Szene wie Phil Ivey und Daniel Negreanu. Auch Men und Scotty Nguyen werden zu den Favoriten diesen Jahres gezählt, allein weil sie letztes Jahr bereits gut abschnitten. Weitere erwartete Namen sollten Tom McEvoy, Erik Seidel, Barry Greenstein und Dan Harrington sein. Alles samt sehr qualifizierte und erfolgreiche Spieler, die eine Ehrung sicher verdient hätten.

Bevor einer der 10 am häufigste genannten Namen aber in die Hall of Fame des Pokers aufgenommen wird, muss er noch das Urteil eines Komitees überstehen. Dieses besteht aus 16 Mitgliedern der PHOF die noch leben und einer Gruppe von Journalisten, die sich auf die Pokerszene spezialisiert haben. Diese urteilen über die 10 eingereichten Namen.

Allerdings wir nicht einfach der Name gewinnen, der von den meisten Mitgliedern der Juri anerkannt wird, sondern er muss sogar die absolute Mehrheit an Stimmen erhalte. Das heißt mindestens 50 Prozent des Komitees muss für diesen Pokerpro sein, und keinen anderen. Ansonsten bleibt diesem Namen die Hall of Fame verwehrt.

Wer jetzt denkt, diese Regeln seien ausgesprochen hart, dem sei gesagt, dass sie für die diesjährige Wahl noch entschärft wurden. Bisher mussten sogar 75 der Komiteemitglieder für den jeweiligen Namen stimmen. Dieses Kunststück war zuletzt Mike Sexton gelungen.


geschrieben am 31.08.2010 von Jessica Neumann


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