Die Pläne von bwin.party

"Ihr werdet definitiv noch in der zweiten Jahreshälfte von uns hören." Verkündete Jim Ryan kürzlich in einem Interview.

Ryan ist Mitglied des Vorstandes von bwin.party und sprach in dieser Position über die Pläne des Unternehmens. Mit "ihr" meinte er nichts geringeres als alle Amerikaner, denn offenbar plant das Unternehmen noch in diesem Jahr einen Vorstoß auf den US-Markt.

Dabei geht es natürlich neben den üblichen Disziplinen des Gamblings die bwin.party vertritt auch um Online Poker, was in den Staaten aktuell nach wie vor noch ein heiß umkämpftes Terrain ist. Dort löst eine Gesetzesinitiative zur Regulierung des Marktes nach der nächsten einander ab und zahllose Politiker, Interessenverbände und Organisationen wollen das strategische Kartenspiel in das US-Internet bringen.

So wie es ausschaut, wird bwin.party aber einen Partner brauchen, der das Fußfassen in den Staaten ermöglicht. Es wird nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach eine US-Casinolizenz notwendig sein, um in den Staaten auch im Internet anbieten zu dürfen. Beispielsweise hat 888 Holdings bereits reagiert und sich Caesars Entertainment als Partner ins Boot geholt. Wenn also bwin.party nicht einen Cardroom in der USA gründen will, sollten sie eine Casino-Gruppe umwerben.

Blickt man auf die letzte Halbjahresbilanz des Unternehmens, muss man sich allerdings fragen, wie attraktiv diese auf die möglichen Partner wirken wird. mit 41 Millionen Euro Verlustgeschäft ist bwin.party nicht gerade der Stern am Himmel, der er mal werden will. Allerdings muss man hier auch erwähnen, das diese Summe auch durch die finanzbelastende Fusion der beiden Unternehmen Bwin und PartyPoker zustande kam.

Norbert Teufelberger - der Chef des Vorstandes - ist allerdings dennoch optimistisch. "Wir werden einen starken Partner haben." Erklärte er in einem Interview und bestätigte, das bereits Verhandlungen mit mehreren möglichen Partnern laufen würden. Der Partner der Wahl soll noch in der zweiten Jahreshälfte feststehen und dann bekannt gegeben werden.

geschrieben am 06.09.2011 von Tanja Eberhardt


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