Pius Heinz überzeugt auch im deutschen Fernsehen

Nun liegt der große Sieg des deutschen Pokerspielers beim Main Event der World Series of Poker schon ein paar Tage zurück.

Dennoch reißt natürlich nicht der Hype um Pius Heinz ab und seine Zeit vor der Kamera beginnt jetzt natürlich erst. Das zeigte auch sein Auftritt bei Stern TV am zurückliegenden Mittwoch. Aber im Gegensatz zu der restlichen Besetzung der Sendung konnte unser Pokerweltmeister da wirklich überzeugen.

Nach einer etwas peinlichen Einleitung des Moderators, der sich mit Kapuzenpulli stilecht an der Pokermode orientiert - wo wohl so mancher professionelle Spieler die Augen verdreht ? verweist er auf einen Berg von Spielgeld, der im Studio aufgebaut wurde. So viel Geld hat Pius Heinz also gewonnen. Naja, da kann man sich unter der Angabe 8,7 Millionen Dollar doch mehr vorstellen als unter einem Berg von unidentifizierbaren Scheinen.

Aber dann kam auch endlich unser Pius auf die Bühne und überzeugte mit einer absolut sympathischen Natur. Locker plauderte er über seinen Erfolg, seinen Titel und die Tage in Las Vegas. Er berichtete von der "so 500 Quadratmeter" große Sieger- Unterkunft im Rio und wie seine Einstellung zu der Aufmerksamkeit ist, die er jetzt bekommt.

Interessant ist dabei, dass er sich bewusst bodenständig gibt. Er betont, das so viel Aufmerksamkeit sehr ungewohnt für ihn sei - vor allem, da er selbst gerade mal 22 Jahre alt ist. Das begehrte Bracelet, das er für seinen Sieg in Las Vegas bekommen hat, findet er übrigens "protzig".

Dann war es aber schon am Ende für die Pokerinteressierten, welche die Sendung vielleicht verfolgten. Es ging über in eine Promi-Pokerrunde mit allseits bekannten Persönlichkeiten wie Klamauk-Komiker Oliver Pocher und Fernseh-Quatschtante Sonja Zietlow.

Da hatte Pius nicht mehr viel Kamerazeit, da die Aufmerksamkeit des Fernsehens nun mal bei denen ist, die am lautesten Reden. Aber eigentlich auch sympathisch, dass sich unser Pokerweltmeister da gut zurücknehmen kann. Und immerhin war das ganze am Ende auch für einen guten Zweck.

geschrieben am 18.11.2011 von Jessica Neumann


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