Phil Hellmuth und das verflixte 12. Bracelet

Am vergangenen Wochenende kam es zum Final Table des ersten Events bei der World Series of Poker Europe.

Ein Turnier von höchster Qualität wurde gespielt und am Ende setzte sich der Guillaume Humbert durch und sachte seine 216 tausend Euro Preisgeld ein. Einer der ganz großen Namen aus der Pokerszene saß auch am Final Table: Phil Hellmuth. Er schaffte es bis auf den siebenten Platz, gab sich aber dennoch enttäuscht.

Denn Hellmuth kämpft aktuell wie besessen um das 12. Bracelet seiner langen und erfolgreichen Pokerkarriere. Dieses Jahr hatte er schon mehrmals gute Chancen auf das begehrte goldene Armband. Bei der World Series of Poker in las Vegas kam er ihm gleich drei Mal zum greifen nahe und schrammte mal Final Table dann doch nur knapp daran vorbei. Dafür spielte er sich aber auch bis an die Grenzen seiner Gesundheit.

Auch der WSOP Europe sah es wirklich gut aus für den US-Amerikaner. An den ersten Turniertagen spielte Hellmuth sehr erfolgreich Poker. Erst am letzten Tag verließ ihn - wie er in einem Interview im Nachhinein sagte - das Glück. Nach und nach wurde ihm sein Stack abgetragen und am Ende wurde er in ein All In gedrängt, aus dem er als Verlierer hervorging. Das schmeckte bitter für den 11-fachen Braceletpreisträger. Warum will es denn nun mit dem verflixten 12. Bracelet einfach nicht klappen?

Phill Hellmuth selbst spricht davon, dass es ein Problem sei, dass er die letzten 10 Jahre nur Teilzeitspieler gewesen sei. Deshalb habe er in diesem Zeitraum auch wenig große Erfolge gehabt. Da er aber seit 2002 immerhin 4 weitere goldene Armbänder erspielen konnte, muss man diese Aussage wohl nicht zu ernst nehmen. Jedenfalls gab sich Hellmuth in einem Interview nach dem Final Table vom Sonntag hoch motiviert.

Er spiele nun wieder mit Ansporn und wolle bestmögliche Leistungen zeigen. Wenn man sich seinen Punktestand beim WSOP-Spieler des Jahres anschaut, muss man ihm da auch recht geben.

geschrieben am 17.10.2011 von Fabian Fehrmann


2018-09       2018-8       2018-7       2018-6       2018-5       2018-4       
2018-3       2018-2       2018-1       2017-12       2017-11       2017-10       
2017-9       2017-8       2017-7       2017-6       2017-5       2017-4       
2017-3       2017-2       2017-1       2016-12       2016-11       2016-10       
2016-9       2016-8       2016-7       2016-6       2016-5       2016-4       
2016-3       2016-2       2016-1       2015-12       2015-11       2015-10       
2015-9       2015-8       2015-7       2015-6       2015-5       2015-4       
2015-3       2015-2       2015-1       2014-12       2014-11       2014-10       
2014-9       2014-8       2014-7       2014-6       2014-5       2014-4       
2014-3       2014-2       2014-1       2013-12       2013-11       2013-10       
2013-9       2013-8       2013-7       2013-6       2013-5       2013-4       
2013-3       2013-2       2013-1       2012-12       2012-11       2012-10       
2012-9       2012-8       2012-7       2012-6       2012-5       2012-4       
2012-3       2012-2       2012-1       2011-12       2011-11       2011-10       
2011-9       2011-8       2011-7       2011-6       2011-5       2011-4       
2011-3       2011-2       2011-1       2010-12       2010-11       2010-10       
2010-9       2010-8       2010-7       2010-6       2010-5       2010-4       
2010-3       2010-2       2010-1       2009-12       2009-11       2009-10