Online Poker in den USA bald legal?

Die Beendigung der öffentliche Anhörung in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington wird herbeigesehnt, denn im Mittelpunkt steht die Erlaubnis der Glücksspiele im Internet und man geht davon aus, dass viele unbeantwortete Fragen eine Antwort finden werden.

Die Resultate dieses Ereignisses können so manche unerwartete Tatsache hervorbringen und die Befürworter der bislang gültigen Vorgaben erwarten massive Veränderungen in diesem Bereich. Zudem fürchtet man, dass die aktuellen rechtlichen Kriterien gekippt werden können.

Eine Umfrage der bekannten Zeitung "New York Times" ergab, dass 85 Prozent der Amerikaner eine Erlaubnis des Online Pokers befürworten, ein überraschendes Resultat. Im Fokus steht momentan Massachusetts, das einen neuen Gesetzesentwurf auch für das World Wide Web gültig machen will.

Im Parlament wurde dieser Vorschlag mit mehr als 120 Stimmen befürwortet und nur 32 Personen waren nicht damit einverstanden. Doch das Ziel ist noch lange nicht erreicht, es wartet noch eine Menge Arbeit. Die Vorlage muss auch noch grünes Licht vom Senat und dem Gouverneur erhalten.

Diese Vorlage regelt, dass es einen Ausschuss geben soll, der unterschiedliche Vorgehensweisen in Bezug auf die Zulassungen im Bereich Online Poker unter die Lupe nimmt und dabei die aktuellen Gesetze im Bundesstaat mit einbezieht.

Im kommenden Juli will man diesen Bericht beendet haben und wenn die Beurteilungen des Ausschusses nicht positiv ausfallen, dann ist das Gesetz hinfällig.

Gibt es aber ein positives Urteil, dann muss dieses Modell durch den Senat gebracht und dem Gouverneur vorgelegt werden. Die Pokerportale, die eine Zulassung haben, müssen dann noch bis zum übernächsten Jahr warten, erst zu diesem Zeitpunkt wird man die Online Casinos in Erwägung ziehen.

Mittlerweile wurde auch wieder die Debatte um die Kontrolle von virtuellem Poker seitens des Staates neu entfacht. Im Mittelpunkt steht hier das Pokerunternehmen "FullTilt", welches im Zuge des "Schwarzen Freitags" in diesem Jahr auf Eis gelegt wurde. Dies zog ein weltweites Schneeballsystem nach sich, das 300 Millionen Dollar schwer war.

Mittlerweile laufen Prozesse gegen zwanzig Betreiber und Aktionäre, welche sich über 400 Millionen Dollar in die eigene Tasche wirtschafteten, die Nutzer aber hoffen immer noch auf ihre Investitionen.

Hier taucht die Frage auf, wie lange die Nutzer in den USA wegen der rechtlichen Untersagung nach wie vor ohne Schutz auf dem Glücksspielmarkt existieren müssen.

geschrieben am 04.10.2011 von Jessica Neumann


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