Casino Duisburg unter Verdacht

Im Casino Duisburg ist vor kurzem die Bombe geplatzt: gegen sieben der angestellten Croupiers wird nun wegen Betruges ermittelt. Die Mitarbeiter des Casinos sollen dabei mit zwei Stammgästen der Spielbank zusammengearbeitet haben und durch geschickten Betrug und Beeinflussung der Spiele insgesamt 144 tausend Euro erbeutet haben.

Geschehen sein soll dies in dem Zeitraum zwischen März und September; also über ein halbes Jahr hinweg müssen die mutmaßlichen Täter Hand in Hand gearbeitet haben. Die Verdächtigen kommen aus Duisburg und Umgebung und sind zwischen 29 und 52 Jahr alt - mehr wurde bisher noch nicht über sie bekannt gegeben.

Klar ist aber, dass die Leitung des Casino Duisburgs schon länger ein Auge auf die verdächtigten Croupiers hatte. Tatsächlich wurden schon vor dem Einschalten der Polizei diverse Ermittlungen angestellt, um den in Verdacht geratenen Personen auf die Schliche zu kommen. Dass es jetzt auch die StA und die Polizei in diese Untersuchungen einsteigt lässt darauf schließen, dass einige Entdeckungen der Casino-Leitung den verdacht bestätigen konnten.

Was allerdings noch nicht an die öffentlichkeit gelangt ist, ist die Art und Weise mit der die angestellten Croupiers und die beiden Gäste den Betrug begangen haben. Aber wie es bei einem solchen Ereignis immer der Fall ist, kann man über Gerüchte einiges Vermuten: so soll mittels des "nachsetzen" des Spieljetons das Ergebnis an den Spieltischen beeinflusst worden sein. Das Setzen und Verschieben der Jetons nach dem Fall der Kugel ist eigentlich nur möglich, wenn die Spieler mit den Croupiers unter einer Decke stecken. Und selbst dann muss man sich sehr geschickt anstellen, um nicht die Aufmerksamkeit der anderen Casino-Gäste zu erwecken. Außerdem werden die Tische im Casino Duisburg natürlich videoüberwacht und s geschickt kann selbst der gerissenste Betrüger nicht sein, dass es dem mechanischen Auge nicht auffällt.

Nun heißt es abwarten, was die Ermittlungen in diesem Fall bringen werden. Der Leitung des Casinos sollte es aber daran gelegen sein, diese Angelegenheit so schnell und sauber wie möglich über den Tisch zu bringen. Einen Image-Schaden wegen solcher Betrugs-Affären will kein Casino riskieren.

geschrieben am 28.09.2010 von Jessica Neumann


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