Nutzer von "FullTilt" sollen ihr Geld wiederbekommen

Dem größten Onlineportal für Poker, "PokerStars", ist es geglückt, eine Erlaubnis für das übereinkommen mit "FullTilt Poker" vom Ministerium für Justiz zu erhalten.

So findet die Tragödie für die Spieler, die mehr als ein Jahr andauerte, endlich ein Ende. Die einstigen Spieler des letzten Betreibers dürfen erleichtert sein, da das Justizministerium in den Vereinigten Staaten nach aktuellen Informationen mit einem Übereinkommen zwischen den beiden Betreibern einverstanden ist. Somit ist die 15monatige Spannung vorbei und die Betroffenen dürfen damit rechnen, in Kürze einen Großteil ihres investierten Geldes, dem sie auf Nimmerwiedersehen gesagt haben, zurückzubekommen.

Nach Informationen von "Forbes" will der erstgenannte Betreiber über 180 Millionen Dollar aufbringen, damit die Nutzer von "FullTilt", die nicht in den Vereinigten Staaten zu finden sind, ihr Geld wiederbekommen. In der Zwischenzeit war in einem öffentlichen Statement seitens "FullTilt" erklärt worden, dass jeder amerikanische Spieler die Möglichkeit bekommt, aus diesen Summen Schadensersatz einzufordern.

In den nächsten drei Jahren will "PokerStars" auch rund 550 Millionen Dollar an die Regierung der USA entrichten und will damit die Zivilklagen beenden. Diese wurden hinsichtlich der Missachtung des amerikanischen Gesetzes für virtuelles Glücksspiel und der Nutzung unlauterer Mittel bei der Verwaltung der Zahlungen eingereicht.

Die erste Zahlung wollte man bis Anfang August auf die Konten des Ministeriums überweisen; diese Summe belief sich auf 225 Millionen Dollar. Dieses übereinkommen sorgt dafür, dass die Vorwürfe gegen die beiden Betreiber wegen Geldwäsche nichtig sind. Mit dem Ende dieser unbequemen Phase im Bereich des virtuellen Pokerspiels denkt der erstgenannte Betreiber darüber nach, erneut auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen.

In einer öffentliche Erklärung des Betreibers gibt es ein klares Indiz dafür, dass in dem übereinkommen festgelegt wurde, dass sich der Betreiber bei den zuständigen Glücksspielbehörden um eine Lizenz bemühen kann, um Online Poker mit echtem Geld im Netz bereitzustellen.

Dies kann auch für Marken der beiden Betreiber erfolgen, wenn die USA oder die Bundesstaaten die Voraussetzungen etablieren, damit solche Tätigkeiten reguliert werden können.

Bis dahin etabliert man "FullTilt" erneut in zahlreichen Märkten; die Kontrolle darüber obliegt "PokerStars".

geschrieben am 15.08.2012 von Tanja Eberhardt


2018-10       2018-9       2018-8       2018-7       2018-6       2018-5       
2018-4       2018-3       2018-2       2018-1       2017-12       2017-11       
2017-10       2017-9       2017-8       2017-7       2017-6       2017-5       
2017-4       2017-3       2017-2       2017-1       2016-12       2016-11       
2016-10       2016-9       2016-8       2016-7       2016-6       2016-5       
2016-4       2016-3       2016-2       2016-1       2015-12       2015-11       
2015-10       2015-9       2015-8       2015-7       2015-6       2015-5       
2015-4       2015-3       2015-2       2015-1       2014-12       2014-11       
2014-10       2014-9       2014-8       2014-7       2014-6       2014-5       
2014-4       2014-3       2014-2       2014-1       2013-12       2013-11       
2013-10       2013-9       2013-8       2013-7       2013-6       2013-5       
2013-4       2013-3       2013-2       2013-1       2012-12       2012-11       
2012-10       2012-9       2012-8       2012-7       2012-6       2012-5       
2012-4       2012-3       2012-2       2012-1       2011-12       2011-11       
2011-10       2011-9       2011-8       2011-7       2011-6       2011-5       
2011-4       2011-3       2011-2       2011-1       2010-12       2010-11       
2010-10       2010-9       2010-8       2010-7       2010-6       2010-5       
2010-4       2010-3       2010-2       2010-1       2009-12       2009-11       
2009-10