Neue Beweise im Mordfall an britischem Pokerspieler

Seit Anfang der Woche läuft der Prozess rund um den Mordfall an dem britischen Pokerspieler Mehmet Hassan, der im März des letzten Jahres tot in seiner Wohnung in Islington aufgefunden wurde.

Bisher wurde vermutet, dass der Pokerspieler Opfer einer Sexfalle (honey-trap) geworden war. Seit dem Prozessbeginn am Montag sind neue Beweise aufgetaucht, die nun vor Gericht genauer betrachtet werden. Der Fall liegt nun genau ein Jahr zurück und es gibt drei Tatverdächtige, die sich vor Gericht verantworten müssen. Der brutale Mordfall sorgte bereits im vergangenen Jahr für Schlagzeilen in den Medien.

Eine der Verdächtigen ist die 25-jährige Pflegeassistentin Leonie Granger, die sich wegen Mord und Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten muss. Die zwei weiteren Tatverdächtigen sind zum einen ihr 28-jähriger Freund Kyrron Jackson und Michael Chandler, denen Raub zu Lasten des Opfers vorgeworfen wird. Es gibt belastende Beweise, die die drei Verdächtigen in die Enge treiben, jedoch streiten diese die Tat weiterhin beharrlich ab.

In der Tatnacht sei Hassan in Begleitung von Granger in dem Palm Beach Casino in Mayfair gesehen worden sein. Die beiden hätten sich nach Angaben von Augenzeugen vor Ort bereits leidenschaftlich geküsst. Im Anschluss haben die beiden die Bar gemeinsam verlassen und sollen zu der Wohnung des Opfers gefahren sein. Vor Ort wurde Hassan nach der Tat gefesselt und zu Tode getreten aufgefunden. Granger wird die reine Geldgier zur Last gelegt.

Der Vorwurf lautet, dass die 25-jährige nur an dem Geld des Opfers interessiert gewesen sei. Offensichtlich hatte die junge Frau das Opfer in der Wohnung gefesselt, sodass Hassan sich nicht wehren konnte und ihn zu Tode getreten. Im Anschluss habe sie den Vorwürfen zu Folge ein Taxi bestellt und die zwei Mittäter angewiesen, die Wohnung nach Bargeld zu durchsuchen. Der Taxifahrer, der nun als Zeuge vor Gericht ausgesagt hat, gibt an, dass er die Angeklagte gehört habe, wie sie am Telefon zu jemandem sagte, dass sie sicher sei, dass das Geld irgendwo da sein müsse und wo die betreffende Person in der Leitung nachsehen solle.

Zudem gibt es ein Beweisvideo von Grangers Telefon, auf dem die drei Verdächtigen mit dem Opfer zu sehen sind, wie sie gemeinsam feiern und mit Geld des Opfers um sich schmeißen. Die Verhandlungen werden weitergeführt und es bleibt spannend, ob die Täter für die brutale Tat zur Rechenschaft gezogen werden können.


geschrieben am 16.03.2015 von scorpiondoc


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