Negative Schlagzeilen in Malta

In Malta werden durch das Online Poker wieder einmal negative Schlagzeilen geschrieben. Dieses Mal betrifft es aber nicht illegale Webseiten, sondern die Lotteries and Gaming Authority (LGA), die sich in der Vergangenheit schon mehrfach durch negative Meldungen abgesetzt hat.

Die Regulierungsbehörde ist für die Regulierung von Online Poker auf Malta zuständig. Nachdem es erst kürzlich Probleme mit der Poker Plattform von Everleaf gab entschied die Regierung von Malta dies zum Anlass zu nehmen der Regulierungsbehörde des Landes einmal genauer auf den Zahn zu fühlen.

Es wird an der Ernsthaftigkeit der Regulierungsbehörde Maltas gezweifelt. Normalerweise sollte die Lotteries and Gaming Authority (LGA) vor Ort dafür zuständig sein die Lizenznehmer genau zu kontrollieren und zu überprüfen. Als Kontrollorgan ist dies nur eine der vielfachen Aufgaben der Behörde. Besonders wichtig wäre es zudem die Probleme der Spieler mit den Anbietern ernst zu nehmen und sich für die Spieler einzusetzen. Für die Gamer sollte die Regulierungsbehörde eine Anlaufstelle sein, die vor allem in Problemsituationen als helfende Hand im Bereich des Online Glücksspiels in Erscheinung tritt. Bisher werden die Aufgaben der Behörde jedoch offensichtlich nicht besonders ernst genommen.

Als Beispiel für einen Fall bei dem die Behörde nicht die entsprechenden Schritte einleitete ist in Bezug auf das Chaos rund um das Poker Netzwerk von Everleaf Gaming Limited deutlich geworden. In diesem Jahr wurde dem Anbieter Ende Juli die Lizenz durch die LGA entzogen. In diesem Fall finden derzeit noch entsprechende Ermittlungen statt ob die Vorgehensweise an dieser Stelle rechtens ist.

In den Spielbetrieb eingegriffen wurde reichlich spät, denn eigentlich war es bereits seit 18 Monaten bekannt, dass es Probleme in Bezug auf den Netzwerkbetreiber gebe. Die Kunden hatten sich schon viel froher von dem Netzwerk distanziert und es gab kaum noch Besucher in den Pokerräumen, trotzdem agierte die LGA erst viel später. Die Regierung hat diesen Fall nun zum Anlass genommen um die Regulierungsbehörde genauer zu überprüfen.

geschrieben am 05.09.2013 von Tanja Eberhardt


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