Massenentlassungen bei Pocket Kings

Bereits im September wurden für das irische unternehmen Pocket Kings einige scharfe Einschnitte in die Struktur des Unternehmens angekündigt. Man wolle das Unternehmen verschlanken und damit wieder auf die Beine kommen.

In diesem Zuge wurde angekündigt, dass man eventuell bis zu 250 Mitarbeiter entlassen wolle. Eine große Zahl, hat das doch irische Unternehmen insgesamt lediglich 500 Mitarbeiter. Nun wurde diese Ankündigung zumindest teilweise in die tat umgesetzt und am Mittwoch der vergangenen Woche wurden insgesamt 180 Mitarbeiter von Pocket Kings benachrichtigt, dass sie nicht mehr länger in diesem unternehmen tätig seien. Keine schönen nachrichten für beide Seiten.

Denn auch bei Pocket Kings hatte man wohl noch gehofft. Das irische Unternehmen hängt eng mit Full Tilt zusammen, dessen Lawinen-artiger Absturz auch Pocket Kings mitgerissen hat. Pocket Kings war dabei für Full Tilt im Bereich der Software und Informationstechnologie tätig. Hinzu kamen noch Dienstleistungen wie die übernahme des Kundensupports durch Pocket Kings.

Durch den Absturz von Full Tilt kam es also auch bei Pocket Kings zu massiven Einbußen an Einnahmen - sowohl am US-Amerikansichen wie auch am europäischen Markt. Da brachte die Ankündigung natürlich Hoffnung, dass die französische Tapie-Gruppe Interesse an den gescheiterten Online Poker Anbieter ankündigte. Tatsächlich wird wohl nochimmer ein Angebot diskutiert, das Bernard Tapie unter Vorbehalt eingestellt hat.

Die massiven Entlassungen im Personal-Stab von Pocket Kings konnte es nun aber doch nicht aufhalten. Die 180 entlassenen Mitarbeiter konnten nicht weiter beschäftigt werden. Die Informationen darüber stammen aus der Irish Times, die sich auch um Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen Pocket Kings bemühte. Allerdings werden dort zur Zeit keine Anrufe beantwortet.

Auch der Sprecher des Unternehmens ließ sich nicht dazu hinreißen, einen Kommentar zu der aktuellen Lage abzugeben. Da die Mitarbeiter aber schon seit einer Weile Full Tilt kurz vor dem Aus sahen und die Entlassungen bereits angekündigt wurden, dürfte es sie zumindest nicht überraschend getroffen haben.

geschrieben am 31.10.2011 von Jessica Neumann


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