Wieder ein Lizenzentzug

Nach dem Black Friday of Poker hat die internationale Landschaft für Online Poker einen kräftigen Schlag hinnehmen müssen. Einige hatten befürchtet, dass dies der Todesstoß für Online Poker sei.

Zwar ist dieser Super Gau nicht eingetreten und der Markt konnte sich schon wieder etwas erholen, aber in manchen Punkten sieht es nochimmer düster aus. So kommen immer wieder nachrichten, dass eine Lizenz entzogen wurde. Diesmal hat es den Pokerroom 24Poker erwischt.

Wie vor kurzem bekannt wurde, hat die Kahnawaka Gaming Commission - ihres Zeichens die zuständige Regierungsbehörde für 24Poker - die notwendigen Schritte eingeleitet, um dem Pokerportal die Lizenz zu entziehen. Mit im Boot hat die Kahnawaka Gaming Commission auch Microgaming, der als Netzwerkbetreiber hinter 24Poker stand. Inzwischen darf man in dem besagten Pokerportal nicht mehr spielen.

Um die ganze Angelegenheit ranken sich nun zahlreiche Gerüchte. Dafür sorgen vor allem die skurrilen Rahmenbedingungen des Lizenzentzugs. Weder Netzwerkbetreiber Microgaming noch die Kahnawaka Gaming Commission gaben nämlich bisher eine Stellungnahme zu ihrer Entscheidung ab, 24Poker die Lizenz zu entziehen. Darüber hinaus sollte die Lizenz des Online Poker Portals sowieso Anfang des kommenden Jahres auslaufen, was die ganze Aktion sowieso einen etwas überstürzten Nachklang verpasst.

Das seltsamste an der ganzen Geschichte ist nun, das auch 24Poker sich herzlich wenig um den Lizenzentzug zu scheren scheint. So kann man wohl zufolge mehrerer Meldungen nicht mehr mit dem Management hinter 24Poker in Kontakt treten. Es scheint auch nicht die geringsten Bemühungen seitens des Unternehmens zu geben, die Sache mit der Kahnawaka Gaming Commission und ihrem Netzwerkbetreiber zu klären. Stattdessen wird der Lizenzentzug einfach so hingenommen. Einige Gerüchte sprechen bereits davon, das sich die Leitung der Seite bereits abgesetzt hat.

Natürlich hofft man nun als Beobachter dieser Geschehnisse, dass die Spieler des Portals aus dieser seltsamen unbeschadet herauskommen. Was nun genau geschehen ist und warum, kann man aber leider erst sagen, wenn eine der beteiligten Seiten ein konkretes Statement abgibt.

geschrieben am 07.12.2011 von Tanja Eberhardt


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