Legends of Poker - Andrew Frankenberger holt sich den Titel

Er ging an den Finalen Tisch mit etwas über 3 Millionen Chips und hielt damit die Chipleadschaft nur knapp. Tom Lee und Kyle Wilson lagen mit 100 bis 150 tausend Chips weniger wirklich knapp hinter ihm. Lange lief der Final Table des Championchip Events der World Poker Tour aber nicht, als Frankenberger seine Führung zunächst an Tomy Lee abgeben musste. Aber dennoch, Andrew Frankenberger setzte sich durch und holte sich den Titel der Legends of Poker, samt dem stattlichen Preisgeld von 750 tausend Dollar.

Als der Final Table begann, war Franco Brunetti der Spieler mit dem übersichtlichsten Chipcount am Tisch. Mit 800 tausend Chips hielt er sich anfänglich noch für 53 Hände im Spiel, bevor er mit einer König-Drei-Kombination All-in ging. Kyle Wilsen, dessen Chipcount Brunetti maßlos übertrumpfte callte mit Acht-Sechs und traf bereits beim Flop das Sechser-Pärchen. Brunetti ging vom Tisch und musste sich mit 63 tausend Dollar Siegesprämie zufrieden geben.

Danach ging Jared Jaffee vom Tisch, der sich mit einem Pärchen Buben auf dem Flop und einer Dame als Kicker als Top-Pair-Kandidat wähnte. Aber leider brachte der turn Kyle Wilson ein Set aus Siebenen und Jaffee ging mit 86k Dollar nachhause. Kurz darauf schlug Kyle Wilson schon wieder zu, als er Tom Braband vom Tisch nahm und wieder mit einem Set - diesmal aber 9ner - welches ihm der River bescherte. Braband bekam für den vierten Platz 109k Dollar ausgezahlt.

Als es um die Plätze auf dem Siegertreppchen ging, war plötzlich der einstige Chipleader Frankenberger das Schlusslicht. Zunächst tobte der Hauptkonflikt zwischen Lee und Wilson; währenddessen konnte Frankenberger sogar verdoppeln. Letztlich erkämpfte sich Frankenberger wieder den Platz an der Spitze und nahm schließlich sogar Lee vom Tisch, den er mit einem Flush-Draw erwischte. Mit 174.772 Dollar ging Lee aber alles andere als leer aus.

Das Heads-Up gegen Wilson dauerte nur fünf Hände. Wilson war bisher ein gefährlicher Spieler gewesen und nahm allein am Final Table drei Spieler vom Tisch. Nun hatte ihn aber das Glück verlassen und er verlor gegen ein Pärchen aus Neunen. Immerhin 370 tausend Dollar blieben ihm für die Silbermedaille.

geschrieben am 07.09.2010 von Fabian Fehrmann


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