Kartenlesen sei kein Betrug

Der Fall Ivey gegen das Crockford Casino geht in die nächste Runde. Viele Male schon wurde bereits darüber in den Medien berichtet. Der Pokerprofil Phil Ivey gewann im Crockford Casino eine Summe in Höhe von 7,3 Millionen Pfund.

Das Casino weigert sich jedoch diese Summe auszuzahlen und warf dem Pokerprofi Betrug vor. Der Fall ging nun vor Gericht und hier wird weiterhin über den Fall des Betrugs diskutiert. Bisher hat Ivey zugegeben die Karten gelesen zu haben, allerdings habe das Kartenlesen seiner Aussage nach nichts mit Betrug zu tun.

Die Aussage von Ivey, in Bezug auf das Kartenlesen, wurde vor Gericht getroffen. Der Profi habe angegeben, dass er die Karten gelesen habe, um so mathematisch herauszufinden, welcher Vorteil gegenüber dem Casino genutzt werden kann. Laut seiner eigenen Aussage sei diese Methode nicht verboten und würde somit auch nicht unter Betrug fallen. Für den Pokerprofi ist es klar, dass es auch nicht verwerflich sei, dass er festgestellt habe, dass die Karten über einen Fabrikationsfehler verfügt haben und entsprechend danach gesucht hatte. Allerdings sei dies kein Betrug, da er als Spieler ja nichts für den Kartenfehler könne und das Casino sich besser um die Kontrolle der Karten hätte bemühen sollen.

Das Casino hatte, trotzdem Fälle dieser Art zu dieser Zeit öfter vorgekommen waren, die Karten nicht ausreichend kontrolliert. Der Spieler beantragte in den drei Tagen des Spielens den eigenen Bankroll erhöhen zu dürfen, was von dem Casino auch gestattet wurde. So konnte Ivey sich mit seiner Begleitung innerhalb von drei Tagen den Betrag in Höhe von 7,3 Millionen Euro erspielen.

Das Casino sagte nach den Tagen zu, dass die gewonnenen Gelder auf Iveys Konto überwiesen werden, was bis heute allerdings nicht passiert ist. Lediglich den Einsatz hat Ivey von dem Casino zurückerstattet bekommen. Wegen dem fehlenden Geld wird nun vor Gericht verhandelt und es wird erwartet, dass dies einer der aufregendsten und größten Prozesse in der Casinogeschichte werden könnte.

geschrieben am 26.09.2013 von Jessica Neumann


2018-07       2018-6       2018-5       2018-4       2018-3       2018-2       
2018-1       2017-12       2017-11       2017-10       2017-9       2017-8       
2017-7       2017-6       2017-5       2017-4       2017-3       2017-2       
2017-1       2016-12       2016-11       2016-10       2016-9       2016-8       
2016-7       2016-6       2016-5       2016-4       2016-3       2016-2       
2016-1       2015-12       2015-11       2015-10       2015-9       2015-8       
2015-7       2015-6       2015-5       2015-4       2015-3       2015-2       
2015-1       2014-12       2014-11       2014-10       2014-9       2014-8       
2014-7       2014-6       2014-5       2014-4       2014-3       2014-2       
2014-1       2013-12       2013-11       2013-10       2013-9       2013-8       
2013-7       2013-6       2013-5       2013-4       2013-3       2013-2       
2013-1       2012-12       2012-11       2012-10       2012-9       2012-8       
2012-7       2012-6       2012-5       2012-4       2012-3       2012-2       
2012-1       2011-12       2011-11       2011-10       2011-9       2011-8       
2011-7       2011-6       2011-5       2011-4       2011-3       2011-2       
2011-1       2010-12       2010-11       2010-10       2010-9       2010-8       
2010-7       2010-6       2010-5       2010-4       2010-3       2010-2       
2010-1       2009-12       2009-11       2009-10