Jonathan Duhamel gewinnt Main Event der WSOP

Es liegt nun schon einige Monate zurück, als die unzählige begeisterte Pokerspieler in Las Vegas beim Main Event der World Series of Poker 2010 an den Start gingen. Damals waren es stattliche 7319 Spieler, welche die Buy-Ins für dieses Turnier gezahlt und damit einen Pot in der unglaublichen Höhe von beinahe 68,7 Millionen Dollar angehäuft hatten.

Aber wie üblich wurde dieses gigantische Event nicht im Sommer zu Ende gespielt, sondern erst vergangenes Wochenende setzten sich die letzten neun Spieler - die November Nine - zusammen und spielten um den wohl größten Titel der Pokerszene.

Mit Namen waren diese Spieler Soi Nguyen, Matthew Jarvis, Jason Senti, John Dolan, Michael Mizrachi, Filippo Candio, Joseph Cheong, John Racener und Jonathan Duhamel. Alles sehr gute Spieler und jeder von ihnen hatte sich bereits gegen unzählige Konkurrenten während des Turniers auseinandergesetzt und gesiegt. Dafür war jedem schon vor Beginn des Final Tables ein ordentliches Preisgeld sicher - fast alle waren somit bereits Millionäre. Lediglich Soi Nguyen ging mit einer nur sechsstelligen Summe aus dem Rennen, aber mit den 811,8 tausend Dollar für den neunten Platz sollte das zu verkraften sein.

Achter wurde Matthew Jarvis und gewann etwas über eine Millionen Dollar. Danach ging Jason Senti vom Tisch und erhielt schon über 1,35 Millionen Dollar. Auf Platz acht und mit einem Preisgeld von 1,77 Millionen Dollar ging John Dolan aus dem Rennen und Michael Mizrachi war mit dem fünften Platz der erste, der die fünf Millionen Hürde knackte. Viel bedeutete diese Instanz aber dann nicht mehr denn wie üblich gingen die Preisgelder von dort an sehr rasant nach oben. Filippo Candio bekam für den vierten Platz nämlich schon über 3 Millionen Dollar.

Als es um die Plätze auf dem Siegertreppchen ging kam es dann zu einem historischen Blow-up zwischen Joseph Cheong und Jonathan Duhamel. Dabei schauckelte sich der Pot durch Raises und Re-Raises der beiden Spieler in eine Höhe von 95 Millionen Chips hoch, für den Cheong All-In gegangen war. Immerhin hatte er auch ein Ass auf der Hand gehabt ? allerdings mit einer kläglichen Sieben als Beikarte. Duhamel war ziemlich unbeeindruckt und deckte ein Pärchen Damen auf, die ihm diesen gigantischen Pot dann schließlich auch auf den Chipcount wandern ließen. Cheong erhielt für den dritten Platz schon 4,1 Millionen Dollar Preisgeld.

Im Heads-Up hatte es Duhamel dann nur noch mit John Racener zu tun, mit dem er dann noch über 43 Hände kleinere und etwas größere Chipmengen hin und herschob. An die Dramatik des Blow-Ups mit Choeng kam aber keine Auseinandersetzung der beiden Finalisten heran. Schließlich zwang Duhamel seinen letzten Gegner in die Knie, der mit 5,54 Millionen Dolalr vom Tisch ging.

Duhamel selbst hat damit den wohl größten Titel der Pokerszene gewonnen und ist um beinahe 9 Millionen Dollar reicher. Die genaue Zahl seiner Siegesprämie lautet 8.944.310 Dollar und dazu gab es noch eines der begehrten goldenen Bracelets der WSOP.

geschrieben am 15.11.2010 von Tanja Eberhardt


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