Jeffrey Lisandro gewinnt bei WSOPE

Das zweite Event der World Series of Poker Europe ist beendet und dieses Bracelet geht nach Australien. Jeffrey Lisandro heisst der Gewinner des Pot-Limit Omaha Turniers und ist alles andere als ein unbekanntes Gesicht der Pokerszene. Bereits vier der begehrten goldenen Armbänder hält der als "Iceman" betitelte Pokerpro sein eigen - allein bei der WSOP im Jahr 2009 holte er sich drei davon. Das brachte ihn neben ansehnlichen Preisgeldern auch den Titel des Player of the Year ein.

Zu seinem fünften Bracelet war es aber auch ein langer Weg. Das Event der WSOPE hatte mit seinen Buy-Ins von 5.250 Pfund insgesamt 120 Spieler angelockt. Darunter waren dann aber auch viele große Namen der Pokerszene zu finden; Phil Hellmuth, Annette Obrestad, Tom Dwan und natürlich Phil Ivey, um nur einige von ihnen zu nennen. Von ihnen schaffte es aber keiner unter die Top Ten des Events. Als am letzten Tag die letzten 15 Spieler wieder an den Tisch kamen um das große Finale zu beginnen, war noch lange nicht entschieden, wer am Ende die Nase vorn haben würde; über die kommenden Stunden änderte sich ständig die Verteilung der Chips.

Als dann endlich die meisten Konkurrenten am Final Table ausgeschieden und nur noch drei Spieler am Tisch saßen, war Lisandro aber deutlicher Chipleader. Dies wurde noch deutlicher, als er Willie Tann vom Tisch nahm, indem er ihn gegen sein Full House laufen ließ. Für den dritten Platz bekam Tann etwas über 71 tausend Pfund.

Im Heads-Up trat dann Joe Serock mit einen deutlich kleineren Chipcount gegen Lisandro an. Dennoch änderte sich die Führung und die Chips wogen wie Wellen zwischen den beiden hin und her. Bei der letzten gespielten Hand hielt dann aber doch Lisandro die Führung und das bessere Blatt in den Händen: Serock ging mit dem zweiten Platz aus dem Turnier und nahm etwas über 98 tausend Pfund mit.

Jeff Lisandro zeigte sich bei seinem Siegesfoto zufrieden lächelnd und hielt natürlich das goldene Armband in den Händen. Das Preisgeld von 159,5 tausend Pfund für den ersten Platz sind dabei sicher mehr als ein schmückendes Beiwerk.

geschrieben am 27.09.2010 von Fabian Fehrmann


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