Ira Rubin festgenommen und US-Spieler ausgezahlt

In den hohen Wellen die der Schwarze Freitag des Pokers in der vergangenen Woche geschlagen hat, gab es nun wieder einige neue Entwicklungen. Zumindest ein paar davon könnte man als positiv bezeichnen, auch wenn sie im Großen und Ganzen an der schlechten Situation der internationalen Online Poker Szene nichts ändern können.

Gemeint ist hier als erstes natürlich die Auszahlungen, die PokerStars inzwischen wieder an seine US-Kunden vornimmt. Diesen wurde nämlich vor kurzem mitgeteilt, dass sie nun endlich wieder Cashouts vornehmen könnten und in einigen Tagen würde das Geld bei ihnen auf dem Konto eingehen. Im Rahmen dieser Mitteilung wurden die US-Amerikanischen Kunden des Anbieters aber auch darauf hingewiesen, dass sie nicht mehr auf die Echtgeldangebote des Online Portals zugreifen könnten.

Das ist diesbezüglich eine große und vor allem gute Nachricht, da mit der Anklage gegen die führenden Köpfe bei Full Tilt, Absolute Poker und eben Pokerstars und dem sperren dieser Domains auch die Bankkonten der Anbieter eingefroren wurden. Somit war es für die US-Amerikanischen Spieler bis her unklar wann, wie und sogar ob sie ihre Gelder wiederbekommen würden. Mit PokerStars nimmt nun das erste der betroffenen Portale endlich wieder Auszahlungen vor.

Dem gegenüber steht die Festnahme von Ira Rubin am vergangenen Dienstag. Er lief in Guatemala den Behörden ins Netz und wurde von dort aus nach Miami übergeben. Rubin ist in die Angelegenheiten um den Schwarzen Freitag insofern verwickelt, dass er als so genannter " payment processor" an den illegalen Transaktionen beteiligt gewesen sein soll, für welche die betroffenen Online Poker Portale angeklagt wurden. So soll er in diesem Zusammenhang auch Scheinfirmen benutzt haben, um Gelder zu waschen.

So kommt es zu einer langen Anklageliste mit insgesamt 9 Delikten. Darunter findet sich illegales Glücksspiel, organisierter Betrug von Banken und organisierte Geldwäsche. Neben einer hohen Geldstrafe droht Rubin, sollte er von den amerikanischen Gerichten schuldig gesprochen werden, eine Freiheitsstrafe von bis zu 30 Jahren.

geschrieben am 03.05.2011 von Jessica Neumann


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