Hollywoodstars nach Pokerrunde verklagt

Bereits vor einiger Zeit wurde die Story bekannt, das einige von Hollywoods großen Filmstars in einen Rechtsstreit um eine illegale Pokerrunde verwickelt sein sollen. Darunter so namenhafte Größen der Branche wie Tobey Maguire, Ben Affleck, Leonardo DiCaprio und Matt Damon.

So sollen diese in Beverly Hills in einer privaten Pokersession um enorm hohe Beiträge gezockt haben und diesem Thema nimmt sich nun sogar das FBI an. Für viel ärger bei den Hollywoodstars sorgt dabei der ehemalige Bänker Bradley Rudermann. Dieser sitzt zwar bereits hinter Gittern - verurteilt wegen Computer- und Kapitalanlagenbetrug - aber das hält ihn nicht davon ab, schwere Vorwürfe gegen seine ehemaligen Pokerkumpanen zu erheben.

Denn Rudermann soll in der Super High Stakes Runde sage und schreibe 25 Millionen Dollar verspielt haben fordert nun einen Schadensersatz mit folgender Begründung: "Die Spieler hatten kein rechtlich durchsetzbares, vertragliches Recht und waren nicht dazu berechtigt, Zahlungen des Schuldners aus unrechtmäßig zweckentfremdeten Geldmitteln zu erhalten." Um die ganze Sache noch absurder zu machen, war das Geld, welches Rudermann in der privaten Pokersession verzockte, nicht einmal sein eigenes Kapital. Es stammte aus den Anlagen seiner Kunden.

Entsprechend reagieren bisher auch die Anwälte der angeprangerten Superstars und greifen die Glaubwürdigkeit von Rudermann an. "Diese Geschichten sind komplett mit Müll geschminkt und ohne reale Quellen". kommentierte Ben Afflecks Rechtsvertreter die Situation. Affleck soll übrigens auch ganz schön gezahlt haben müssen, als die Pokerrunde stattfand; 400 tausend Dollar allein an den Universal Pictures Präsidenten Ron Meyer.

Aber trotz der etwas wahnwitzig wirkenden Anschuldigungen des betrügerischen Bankers ist die Situation für die Hollywood-Stars ernst zu nehmen. Denn aktuell muss erst einmal geklärt werden, ob die Pokersession mit solch hohen Beträgen wirklichen legal oder illegal war. Tobey Maguires Anwalt meint zwar, dass im Staate Kalifornien so etwas erlaubt sei, aber das FBI sieht das vielleicht anders.

geschrieben am 15.07.2011 von Fabian Fehrmann


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