Gus Hansen ist zurück - irgendwie...

Nach den Ereignissen am 15. April ist es bedenklich ruhig um so manchen ehemaligen Full Tilt Spieler geworden. Einer davon war Gus Hansen; der große Däne ließ sich kaum noch Online blicken und an in Live Turnieren war er nicht häufig zu sehen. Immerhin die diesjährige World Series of Poker spielte er, aber ansonsten war er weitgehend von der Bildfläche verschwunden.

Nun hat sich der dänische Highroller wieder zurückgemeldet und das mit einer neuen privaten Homepage. Dort will er in Zukunft auch einen Blog schreiben, in dem er über Gott und die Welt sprechen wird - aber natürlich auch über Poker und sein Steckenpferd Backgammon. Zu dieser Neuerung kamen einige Wortmeldungen von Hansen, wie er die letzten Monate rumgebracht habe.

Eine Auszeit habe er sich genommen, verkündete Hansen. In Monaco wollte er zur Ruhe kommen, denn: "Viele Dinge sind in den vergangenen sechs Monaten passiert, aber den größten Einfluss auf mein Leben hatte zweifelsohne das scharfe Vorgehen gegen Internet Poker." Damit spricht er natürlich ein Thema an, über das viele Fans gern ein Statement von dem Ausnahmespieler hören wollen würden.

Der Black Friday sorgte immerhin auch für deutliche änderungen in Hansens Alltag. Im Internet waren plötzlich die meisten seiner US-Amerkanischen Kollegen von den Highstakes-Tischen verschwunden. Sein ausscheiden aus den Online Poker kommentierte er : "Es ist kein Geheimnis, dass ich, Gus Hansen, als gesponserter Pro über die letzten fünf Jahre hinweg sehr mit Full Tilt verbunden war. Dies wiederum bedeutet, dass ich seit fünf Monaten kein Onlinepoker mehr gespielt habe - eine eher drastische Wendung im Vergleich zu den vielen Stunden, die ich davor auf dem virtuellen Feld verbracht habe."

Darüber hinaus äußerte er sich kritisch über das vorgehend er US-Amerikanischen Behörden. Er fragt sich, warum man auf rennende Pferde Geld setzen dürfe aber bei einem Geschicklichkeitsspiel wie Poker die Gesetze den Einsatz von Geld verbieten.

Ein interessanter Vergleich, der Lust auf mehr von den Meinungen des dänischen Highrollers machen. Hoffentlich wird man davon bald mehr hören.

geschrieben am 26.10.2011 von Jessica Neumann


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