Gus Hansen überzeugt beim WSOPE Highroller

Das Highroller- Event der Word Series of Poker Europe ist wohl ein echtes Biest unter den Turnieren. Die stattlichen Buy-Ins von 10.350 Pfund geben den Zugang zu den Heads-Up-Duellen in No Limit Holdem und sorgen für ein kleines Startfeld aber einem großen Preispool.

Tatsächlich wurden im Vorfeld des Events einige Bedenken geäußert, ob sich denn genug Spieler für das Highroller-Event finden lassen würden, aber als am vergangenen Dienstag der Startschuss fiel schienen alle Sorgen verpufft zu sein: insgesamt 103 Spieler saßen an den Tischen und fütterten den Preispool auf siebenstellige Höhe.

Unter dieses ausgelesenen Spielern waren nicht wenige bekannte Namen. So sah man Chris Ferguson und Phil Hellmuth an den Tischen. Auch Phil Ivey gab sich die Ehre und Daniel Negreanu versuchte sein Glück. Allerdings gibt es nur für 16 der 103 Spieler einen Platz auf den bezahlten Rängen und ein paar der eben genannten haben es bereits dorthin geschafft. Phil Ivey beispielsweise schaffte es bis in das Achtelfinale, musste dort aber vom Tisch gehen - die knapp 23 tausend Pfund Preisgeld sind für ihn da wohl nicht mehr so entscheidend. Recht weit schaffte es Daniel Negreanu in der Rangliste nach oben. Im Viertelfinale musste er das Blatt werfen und ging mit 47 tausend Pfund vom Tisch.

Wer sich in den bisherigen Duellen allerdings hervorragend schlug, ist das Sorgenkind der Pokerszene: Gus Hansen. Während er in den vergangenen Monaten mehr durch schmerzliche Verluste und Bankroll-Einbrüche für schlagzeilen sorgte, sitzt der große Däne derzeit im Halbfinale gegen Andrew Feldman am Tisch.

Vielleicht könnte das der große Startschuss zum Comeback für Hansen sein. Die Siegesprämie von 288,4 tausend Pfund wäre definitiv ein guter Start dazu. Sollte er es ins Finale der Heads-Up-Duelle schaffen, erwartet ihn dort übrigens entweder Ram Vaswani oder Jim Collopy - je nachdem wer von den beiden die Nase vorn haben wird.

geschrieben am 30.09.2010 von Fabian Fehrmann


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