Gerüchteküche um Daniel Tzvetkoff

Wer ist Daniel Tzvetkoff? Das ist eine Frage die sich wohl mancher Pokerspieler nun stellen wird. Daniel Tzvetkoff galt lange Zeit als ein Beispiel für den amerikanischen Traum. Der Australier ging nach Amerika und gründete dort das Unternehmen Instabill.

Die Firma für Dienstleistungen hatte so bekannte Kundschaft wie Full Tilt & Co und machte enorme Umsätze. Innerhalb kurzer Zeit hatte sich Tzvetkoff mit Instabill selbst zum Multi-Millionär gemacht und lebte ein echtes Jet-Set-Leben.

Im Jahr 2009 kam dann aber der Absturz. Aus heiterem Himmel musste das Millionen-Unternehmen plötzlich Konkurs anmelden und es kam heraus, dass bereits seit Ende 2007 keine Gelder mehr vorhanden waren. Es folgten breite Salven von Klagen die sich in dreistelligen Millionen-Höhen bewegten.

Unter anderem war Full Tilt einer der Kläger. Danach gab es noch einige versuche seitens des Geschäftsmannes, sich wieder aufzuraffen, aber dann kam der Black Friday of Poker. Tzvetkoff selbst wurde verhaftet, Antrag auf Kaution wurde abgelehnt und die Erwartungen des 28-jährige Australiers konnten mit bis zu 75 Jahren Gefängnisstrafe bemessen werden.

Nun brodeln aber wieder die Gerüchte um Tzvetkoff hoch, denn nach dem Black Friday of Poker scheinen sich seine Karten neue gemischt zu haben. Ohne dass man irgendwo Informationen dafür finden konnte, wurde Tzvetkoff plötzlich wieder auf freien Fuß gesetzt.

Seitdem ist er untergetaucht und allerhand Spekulationen machen die Runde. Die interessantesten darunter klingen nach einem echten Krimi: als Chef der Dienstleistungsfirma Instabill, die umfangreiche Einblicke in die Geschäft der Hauptgeschädigten des Black Friday of Poker hatte, hatte natürlich auch Tzvetkoff selbst umfangreiches Informationsmaterial an der Hand, womit er großen Namen im Business belasten konnte.

Also könnte es zu einem Deal gekommen sein; Tzvetkoff "verpfiff" die wichtigen Leute bei Blanca Games, PokerStars und Full Tilt und bekam dafür seine eigene Freiheit zurück. Das komplette Untertauchen des Australiers nach seiner Freilassung führen einige sogar auf ein Zeugenschutzprogramm zurück. Wie viel da dran ist, mag nicht sicher sein, aber es ist eine erstaunlich realistische Möglichkeit.

geschrieben am 11.11.2011 von Jessica Neumann


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