Fusion zwischen PartyGaming und Bwin

Die Verhandlungen haben zwar lange gebraucht ein Ergebnis zu erzielen, aber nun scheint das Ergebnis festzustehen; der britische Konzern PartyGaming fusioniert mit dem Online-Anbieter Bwin.

Damit ist eine neue Größe in der der Welt des Online-Gamings geboren, denn der neu geschaffene Konzern wird auf einen Wert von 1,76 Milliarden US-Dollar geschätzt. Ein Name ist zwar für den neuen Konzern noch nicht bekannt, aber es gibt bereits genaue Daten über die Beteiligung der beiden Konzernteilnehmer: während PartyGaming 48,4 Prozent an dem neuen Projekt hält, beteiligt sich Bwin mit 51,6 Prozent.

Schon lange gingen die Gerüchte über diese Vereinigung durch die Nachrichten und es blieb viel Zeit, die Hintergründe und Ziele dieser Fusion zu analysieren. Der Analyst Gianmarco Bonacina kommentierte die Nachricht folgendermaßen: "In Europa verlieren Bwin und PartyGaming Marktanteile an Pokerstars und Full Tilt, daher gewährt ihnen der Zusammenschluss Schutz. Auf die USA bezogen ist der Schritt offensiv. Man will den Markt attackieren und ist im Verbund in einer besseren Ausgangslage."

Tatsächlich muss man sagen, dass besonders PartyGaming seine einstige Position als Marktführer für Internetpoker bereits einbüßen musste. Bwin seinerseits zählt allerdings noch als größter Name im Bereich der Sportwetten.

Norbert Teufelsberger - seines Zeichens der Co-CEO von bwin sagt zu dem bevorstehenden Zusammenschluss: "Der Zusammenschluss unserer Unternehmen eröffnet strategisch, finanziell und operativ neue Möglichkeiten. Wir werden in der Pole Position sein, um das Marktpotenzial der weltweit expandierenden Online-Glücksspielindustrie auszuschöpfen."

Bevor die ganze Angelegenheit aber vollständig durchgezogen wird, müssen noch einige Bedingungen erfüllt werden. So gibt es noch einige Genehmigungen einzuholen, die bei Fusionen dieser Größe vor allem regulative und kartellrechtliche Gründe haben. Auch müssen noch gewisse Vorschriften zur Arbeitnehmermitbestimmung eingehalten werden. Nicht zuletzt müssen sowohl Bwin, als auch PartyGaming, bei ihren Hauptversammlungen noch die Zustimmung der jeweiligen Aktionäre einholen.

geschrieben am 11.08.2010 von Jessica Neumann


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