Milliardenschwere Fusion zweier Glücksspielgiganten

In den vergangenen Tagen sorgte die Meldung des Verkaufs von IGT für Schlagzeilen. IGT ist als amerikanisches Glücksspielunternehmen für die Herstellung beliebter Spielautomaten bekannt. Gekauft wurde das Unternehmen für einen Betrag in Höhe von 6,4 Milliarden Dollar von dem italienischen Lotteriebetreiber GTech.

Der Kaufpreis setzte sich nicht nur aus dem errechneten Unternehmenswert zusammen, sondern bezog auch die Schulden des Unternehmens in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar mit ein. International Game Technology (kurz IGT) ist ein bekanntes Glücksspielunternehmen aus den USA und gilt vor Ort als größter Spielautomatenhersteller auf der ganzen Welt. Mit der übernahme durch GTech erhofft sich das italienische Unternehmen auf dem heimischen Glücksspielmarkt, der zur Zeit als stagnierend beschrieben wird, weiter voran zu kommen.

Neben der Erweiterung des eigenen Portfolios, die es für den Anbieter GTech bedeutet, hat das Unternehmen durch die übernahme nun die Möglichkeit, auf dem florierenden, amerikanischen Glücksspielmarkt Fuß zu Fassen. Die Fusion soll für beide Unternehmen die Erweiterung der eigenen Geschäftsfelder bedeuten. In Italien sanken die Netto-Einnahmen im Glücksspielsektor im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent. In den USA hingegen ist das Glücksspiel weiterhin ein aufstrebendes Geschäft, was anhand der Zahlen deutlich zu sehen. Mit dem Anstieg in den USA um 6,7 Prozent setzen die USA weiterhin auf Glücksspiel.

Der Kauf von IGT wird von Seiten GTechs bar und mit Aktien bezahlt. Die Bezahlung schließt die Schulden des Glücksspielriesen mit ein. Neuer CEO des fusionierten Unternehmens wird der Executive Officer Marco Sala von GTech werden. Der Unternehmenssitz beider Unternehmen soll in Form von einer Holding in Groß Britannien festgelegt werden. Der Gang an die Mailänder Börse zählt zu einem der nächsten Schritte, die in naher Zukunft eingeleitet werden sollen.

geschrieben am 11.08.2014 von Tanja Eberhardt


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