Full Tilt ohne Lizenz

Neusten Berichten zu Folge geht das Schauspiel rund um das Thema Black Friday und Full Tilt immer weiter. Die Schlagzeilen brechen nicht ab. Die neuste Bekanntgabe, fällt für das Unternehmen nicht sonderlich positiv aus.

Full Tilt wurde die Lizenz von der dafür zuständigen Institution, der Alderney Gambling Control Commission, nun entzogen. Für das Unternehmen gab es nun wieder nur eine schlechte Nachricht, so wie das in letzter Zeit nur noch der Fall war. Vor dem Lizenzverlust kam es zuerst zur Schließung der Webseite am Tag des Black Fridays, dann konnten die Spieler nicht ausbezahlt werden und anschließend reichte der Star Pokerspieler Phil Ivey Klage gegen das Unternehmen ein.

Aufgrund der Geschehnisse rund um den Black Friday in den USA, wurde Full Tilt überprüft, woraus nun der Lizenzentzug resultierte. Laut Aussage der Institution entsprach die Unternehmensführung von Full Tilt nicht den Vorgaben und den Gesetzen, die von Alderney für die Lizenzvergabe Voraussetzung sind.

Es gibt immer wieder neue schlechte Neuigkeiten über Full Tilt, die meist keine Stellungnahme dazu abgeben. Nach der Schließung der Webseite, bei der auch gleichzeitig die laufenden Turniere abgebrochen wurden, hatte Full Tilt sich nicht dazu geäußert. Die Kunden tappen im Dunkeln und verstehen die Ereignisse kaum. Auf der Webseite wurde durch Full Tilt angegeben, dass die Webseite wegen Wartungsarbeiten geschlossen werden musste.

Aufgrund dieser Vorkommnisse hat der Lizenzgeber sich bei Full Tilt zu Wort gemeldet. Er hat bestimmte Auflagen festgelegt, nach denen sich das Unternehmen richten sollte, damit die Lizenz nicht entzogen würde. Der Lizenzgeber hat festgelegt, dass Full Tilt den Spielbetrieb einstellen muss 7und Ein- und Auszahlungen von und für Kunden vermeiden soll. Darüber hinaus wurde dem Unternehmen verboten, neue Kunden auf der Webseite zu registrieren.

Zudem wurde ein Anhörungstermin vereinbart. Die Webseite war zwischendurch daraufhin gar nicht erreichbar, bis wieder die Meldung mit den Wartungsarbeiten kam. Auf eine offizielle Bekanntgabe durch das Unternehmen warteten die Kunden erfolglos. Andere Pokerräume konnten gleichzeitig einen regen Zulauf verbuchen, was diese für sich natürlich als positiv verbuchten.

Unternehmen wie Moneybookers distanzierten sich derweil von dem Unternehmen Full Tilt. Nach vorangegangener Zusammenarbeit bat Moneybookers die Kunden nun keine Einzahlungen bei Full Tilt vorzunehmen, um sich selbst und die eigenen Gelder zu schützen. Auch der Logotausch auf der Webseite sollte nun rückgängig gemacht werden und Moneybookers zog sich dadurch komplett von Full Tilt zurück.

Es gehen bereits einige Gerüchte in der Branche um, gerade weil Full Tilt selber zu keiner Stellungnahme bereit ist. Es wurde gemunkelt, dass Full Tilt derzeit versucht, einen anderen Lizenzgeber von sich zu überzeugen. Der Lizenzgeber Kahnawake Gaming Commission ist bereits Lizenzgeber für Absolute Poker, auf deren Spuren Full Tilt sich damit begeben würde.

Nach langem Warten erhielten die Spieler von Full Tilt dann endlich eine persönliche Mittelung von dem Unternehmen, indem dieses den Lizenzentzug erklärte und erklärte, dass die Wartezeit bis zu Anhörung durch den Lizenzgeber nötig sei und unterdessen keine Spiele und keine Ein- und Auszahlung stattfinden können.

In Frankreich gibt es für Full Tilt derzeit weniger Probleme. Die Lizenz dort besteht weiterhin und das Unternehmen soll bald seinen Spielbetrieb dort wieder aufnehmen können. Wenn das Unternehmen den Spielbetrieb wieder aufnimmt, dann würde das Unternehmen für Frankreich die Lizenz behalten können. Wie sich die Ereignisse rund um Full Tilt weiterentwickeln wird in der folgenden Zeit sicherlich in den Medien bekannt gegeben. Besonders für die Kunden ist das von großem Interesse.

geschrieben am 13.07.2011 von Tanja Eberhardt


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